Sonntag, 8. Dezember 2019
Am Morgen begann es zu regnen, als die Keeper gerade die Tore für die Waisen öffneten. Sonje und Murera hatten keine Lust, in den Regen hinaus zu gehen und kamen erst heraus, als sie sahen, wie Alamaya und Mwashoti aus ihren Gehegen kamen. Shukuru machte einen Schritt hinaus in den Regen und sah so aus, als ob sie es schnell hinter sich bringen wollte! Luzernenheupellets gab es heute keine, denn die Waisen mögen sie nicht, wenn sie nass sind, und lassen sie dann liegen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.12.2019
Samstag, 7. Dezember 2019
Die Waisen sahen am Abend auf dem Heimweg erschöpft aus. Diejenigen, denen das Laufen wegen ihrer alten Verletzungen etwas schwerer fällt – Sonje, Murera und Mwashoti – hatten es nicht leicht, mit Lima Limas Tempo mitzuhalten. Quanza bemerkte das und eilte nach vorn, um Lima Lima etwas zu bremsen, damit auch Murera und Sonje eine Chance hatten, hinterher zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.12.2019
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Murera und Alamaya sind in letzter Zeit unzertrennlich. Wenn man Alamaya sieht, weiß man, dass Murera – und manchmal auch Sonje – nicht weit sein kann. Heute Morgen schickten die Waisen sich an, zeitig zu den Umani-Hügeln zu gehen. Murera vergewisserte sich, dass es allen gut ging, bevor sie sich an den Aufstieg machten. Sie legten ihren Rüsseln liebevoll auf Mwashoti ab und kollerte dann zufrieden. Auf dem Weg nach oben erschreckten ein paar Antilopen, die aus den Büschen gesprungen kamen, die Waisen, und auch die Paviane machten Lärm. Die Elefanten ließen sich aber nicht abhalten und gingen weiter nach oben, wo sie dann auch viel leckeres und frisches Grün fressen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.12.2019
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Zongoloni und die älteren Jungs ließen sich heute auch zur Mittagsmilch nicht blicken, und die Keeper machten sich schon langsam Sorgen. Sie gingen im Wald zu der Stelle, an der sie die vier vermuteten. Lima Lima war wie immer sehr hilfreich und spürte sie im Wald auf. Alamaya, Mwashoti und Sonje freuten sich sehr, sie zu sehen und begrüßten sie mit viel Getöse und Getröte.
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020
In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

