Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019

Freitag, 15. November 2019
Bei der Mittagsfütterung ließen sich Murera und Sonje erst einmal nicht blicken, während Mwashoti, Alamaya und die anderen wie üblich herbei eilten. Erst als alle ihre Flaschen geleert hatten, kamen Murera und Sonje aus dem Wald. Die beiden ließen aber die Keeper links liegen und gingen stattdessen gleich zur Tränke, um Wasser zu saufen. Nach einer Weile machten sich die Waisen dann wieder auf in Richtung der Chyulu-Berge, um dort weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.11.2019

Donnerstag, 7. November 2019
Etliche Büffel ließen heute den Waisen keine Ruhe. Murera ließ sich in den Hügeln das frische Grün schmecken, zusammen mit Mwashoti und Shukuru. Shukuru sah als erste zwei männliche Büffel und benachrichtigte gleich Lima Lima. Diese – wie immer sehr besorgt um die anderen und die Keeper – kam erst zu den Keepern gerannt und lief dann wieder zu Mwashoti hinüber. Nach einer Weile hatten sich die Elefanten alle zusammengefunden, und die Keeper versuchten, die Büffel durch Geschrei zu vertreiben. Auch die Waisen machten mit und trompeteten und rannten wild herum. Bei all dem Gezeter machten sich die Büffel schließlich davon und ließen die Waisen in Ruhe weitergrasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2019

Samstag, 2. November 2019
Mwashoti und Alamaya wollten heute Shukuru begleiten, aber diese traut den beiden Raufbolden nicht so recht über den Weg. Vor allem Alamaya glaubt sie scheinbar nicht, dass er sich im Zaum halten kann und sie nicht herumschubst. Also ignorierte sie die beiden und ging ihrer eigenen Wege.

Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020

Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.10.2019

Dienstag, 29. Oktober 2019
Der Anführer der Bullen-Bande Ziwa nahm seine Jungs heute mit und ging mit ihnen tief in den Wald hinein. Nur Jasiri, Alamaya und Mwashoti blieben bei Murera, Sonje und Shukuru. Sie kamen weder zur Milchfütterung zurück, noch tauchten sie abends wieder auf, sondern wollten die Nacht offenbar lieber bei ihren wilden Freunden draußen verbringen.