Dienstag, 16. Juli 2019
Zongoloni und Jasiri waren heute unzertrennlich, was die Keeper etwas überraschte. Sie liefen den ganzen Tag zusammen herum und setzten sich von den anderen ab, um ihrer eigenen Wege zu gehen. Als die Keeper sie riefen, dauerte es eine Weile, bis sie schließlich zusammen mit Mwashoti aus dem Wald kamen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2019
Samstag, 13. Juli 2019
Faraja und Ziwa liefen früh am Morgen gleich wieder in den Wald, ohne Luzernenheupellets zu fressen – sie blieben nur, um ihre Flaschen auszutrinken! Ziwa hatte am Tag zuvor leckeres Grün gefunden und wollte es offenbar Faraja zeigen. Ngasha überlegte, ob er ihnen hinterher laufen sollte, genehmigte sich dann aber doch erst noch ein paar Pellets. Murera warnte Jasiri laut kollernd, Mwashoti nicht zu ärgern, der seine eigenen Pellets futterte. Sie hat immer ein wachsames Auge auf ihren Liebling Mwashoti. Als es hinaus in den Busch ging, übernahmen Zongoloni, Quanza und Lima Lima das Kommando und brachten die Herde zu den Kenze-Hügeln, wo es jede Menge Vegetation zu fressen gibt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.07.2019
Freitag, 12. Juli 2019
Sonje bekam es heute bei den Chyulu-Bergen wieder mit den wilden Elefanten zu tun, und beim wegrennen schien sie sich wieder das Bein verrenkt zu haben. Murera verschwand eilig mit Mwashoti, und Sonje, die in eine andere Richtung vor den Bullen weggerannt war, tauchte humpelnd und sehr langsam laufend wieder auf. Am Wasserloch schien ihr das Bein immer noch weh zu tun, und die Keeper holten das schmerzlindernde Spray. Später lief sie wieder besser, und am Abend sah sie zufrieden aus, als sie nach Hause kam, an der Tränke noch etwas Wasser soff und dann in ihr Gehege ging.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.07.2019
Mittwoch, 10. Juli 2019
Als Mwashoti zur Milchfütterung kam und seine Flasche aufheben wollte, stieß er sie versehentlich mit dem Fuß um. Er versuchte weiter, sie aufzuheben, verschüttete dabei aber einige Milch. Er kollerte missmutig, denn je mehr er daran herum rüsselte, desto mehr lief heraus! Schließlich kam ein Keeper und half ihm.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.07.2019
Dienstag, 9. Juli 2019
Am Vormittag tauchten plötzlich wilde Elefanten in den Hügeln auf, wo die Waisen grasten. Die Keeper hatten sie nicht bemerkt, aber sie hörten Alamaya laut bellen; als sie zu ihm gelaufen waren, sahen sie, wie er mit ein paar wilden Bullen rangelte, die ihn ganz schön herumschubsten, sodass er um Verstärkung rief. Als es Zeit für die Mittagsmilch wurde, blieben die wilden Elefanten im Wald zurück, was es für die Keeper bei der Fütterung einfacher machte. Shukuru kam als erste an, dicht gefolgt von Mwashoti und Alamaya. Das Wasserloch war den Babys heute zu kalt, und niemand wollte sich darin wälzen. Nur Shukuru spritzte sich etwas Wasser auf den Kopf, als wollte sie sich das Gesicht waschen!

