Mittwoch, 29. Mai 2019
Murera war am Morgen offenbar schlecht gelaunt und schubste alle weg, die den Pellets um sie herum zu nahe kamen. Sie verscheuchte Zongoloni von ihren Pellets, die dabei auf Mwashoti fiel, der daraufhin beinahe in der Tränke landete! Sonje schien sehr erstaunt über Mureras schlechte Laune zu sein. Mwashoti gab allerdings nicht auf und wollte sie hinaus in den Wald begleiten. Murera blieb stehen und kollerte ihm einladend zu, und er konnte sich glücklich ihr anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.05.2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Lima Lima und Faraja begannen einen Ringkampf, der eine ganze Weile andauerte, bis Faraja auf eine Ameisenstraße trat! Die Wanderameisen krabbelten an ihm hinauf und fingen an, ihn zu beißen, sodass er wild herum rannte. Die anderen ließen sich anstecken, und Faraja wusste nicht, wohin er laufen sollte – die Ameisen waren sogar in seinen Rüssel gekrabbelt! Die Ameisen breiteten sich aus, und Zongoloni kam schließlich auf die Idee, mit dem Rüssel im Wasser herum zu planschen, sodass die kleinen Biester weggespült wurden. Nach einer Weile schauten die anderen sich das bei ihr ab, und kamen ebenfalls zur Tränke. Murera und Mwashoti waren schlau genug, einen großen Bogen um den Ameisenstaat zu machen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2019
Donnerstag, 16. Mai 2019
Einige der Waisen konnten am Morgen gar nicht schnell genug in den Wald hinaus kommen und kümmerten sich nicht einmal um die Luzernenheupellets. Shukuru und Lima Lima dagegen futterten genüsslich und wollten gar nicht los, sodass sie schließlich angeschoben werden mussten, damit sie Sonje und Ziwa folgten. Die Affen machten schreiende Geräusche in den Bäumen, und Ziwa und Faraja schlugen lieber eine andere Richtung ein. Murera und Mwashoti schienen sich auch einschüchtern zu lassen – sie kamen zu den Keepern zurück und liefen hinter ihnen her. Als sie weit genug von den Affen weg waren, entspannten sich die Waisen wieder und gingen ihrem Tagewerk nach: grasen und mittags im Matsch wälzen und ihre Milch leeren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019
Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019
Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!

