Mittwoch, 21. November 2018
Mwashoti verändert sich langsam, da er nun älter wird und wächst. Er war immer ein sehr freundlicher und umgänglicher kleiner Junge, aber mit der Zeit schaut er sich das etwas ruppigere Verhalten seiner älteren Bullenkollegen ab. Heute beobachteten die Keeper zum ersten Mal, wie er Quanza herumschubsen wollte, um sie von einem Häufchen Luzernenheu fernzuhalten, das er sich gerade zurechtgelegt hatte. Als sie ihm zu nahe kam, ging er zu ihr und versuchte, ihr mit dem Rüssel über die Schulter zu fassen. Es klappte allerdings nicht so recht, da er immer noch deutlich kleiner ist, und so verlegte er sich darauf, sie mit den Stoßzähnen in den Bauch zu pieksen. Quanza machte sich nichts daraus und ging einfach davon. Das ist aber ungewöhnlich für den kleinen Mwashoti, der bisher immer ein braver Junge war. Alamaya ist schon seit einer Weile ein kleiner Raufbold geworden und eifert den älteren Jungs nach.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2018
Dienstag, 20. November 2018
Murera und Sonje witterten am Morgen wilde Elefanten, als sie auf dem Weg zu den Chyulu-Bergen waren, und Mwashoti untersuchte ein wenig Dung von ihnen, den er gefunden hatte. Hoch oben in den Bäumen sprangen die Paviane herum und lärmten, sodass die Waisen lieber wieder kehrt machten. Ziwa und Ngasha gaben den Weg zu den Quellen vor, wo es frisches Wasser zu saufen gibt, und danach ging es zu den Umani-Hügeln, wo leckere Akazien zu finden sind. Als es Zeit für die Milchfütterung war, kamen Shukuru, gefolgt von Alamaya, Mwashoti und Zongoloni als erste zu ihren Flaschen gerannt. Shukuru ging danach zum Wasserloch und bespritzte sich ein wenig mit Wasser, bevor sie sich schließlich ein Staubbad genehmigte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.11.2018
Montag, 19. November 2018
Heute Morgen schienen die Waisen, ausgenommen Mwashoti und natürlich Lima Lima, gar nicht an den Luzernenheupellets interessiert zu sein und machten sich direkt auf den Weg in den Busch. Sie trafen auf eine Herde wilder Kühe mit ihren Kälbern; Zongoloni und Lima Lima hatten sie schon gewittert und steuerten geradewegs in die Richtung. Zongoloni und Quanza wollten mit einem der kleinen Babys spielen, und als auch noch Lima Lima dazukam, wurde es den Müttern zu bunt und sie verscheuchten die Waisen wieder. Sie zogen sich zurück und schlossen sich wieder Murera und Sonje an, die sich etwas entfernt aufhielten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 15.11.2018
Donnerstag, 15. November 2018
Jasiri und Quanza
Mwashoti geht voraus
Sonje badet
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2018
Donnerstag, 15. November 2018
Regen durchkreuzte am Morgen die Pläne der Waisen, die in ihren Gehegen warteten, bis der schlimmste Regenguss vorbei war. Alamaya versuchte Mwashoti davon abzuhalten, seinen Rüssel durch die Holzpfosten, die ihre Gehege trennen, zu stecken und nach allem zu greifen, was er erwischen konnte. Ziwa, Ngasha und Faraja rangelten miteinander, bis es schließlich losging. Shukuru kam herausgerannt und schloss sich Lima Lima an der Spitze der Waisenherde an.

