Montag, 11. Juni 2018
Nach der morgendlichen Milchfütterung hielten sich Ziwa und Faraja gar nicht erst beim Luzernenheu auf, sondern gingen gleich in den Wald. Murera und Sonje futterten mit Alamaya und Mwashoti fleißig, bevor sie sich ebenfalls in den Wald auf machten. Jasiri und Zongoloni untersuchten eine große Schildkröte, die langsam am Wegesrand voran kam. Faraja ging zu Quanza, die Lima Lima auf dem Weg zu leckerem Grün auf den Hügeln folgte. Sonje schob Mwashoti den Anstieg hinauf, aber er war heute nicht in Wanderlaune. Am Ende blieb er mit Murera und Sonje am Fuß des Hügels und graste dort zufrieden, bis es zur Milchfütterung zum Wasserloch ging.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.06.2018
Samstag, 9. Juni 2018
Der Wald war am Morgen voller wilder Elefanten und Büffel. Mwashoti traute sich gar nicht hinaus, als er merkte, wie viele draußen herumliefen, sondern drehte sich zu Sonje und Murera um. Murera schob ihn ermutigend vorwärts, aber als sie sich den Bullen näherte und sah, wie groß sie waren und wie lange Stoßzähne sie hatten, machte sie lieber wieder kehrt und überließ sie Sonje. Mwashoti, der auch ein beschädigtes Bein hat, nahm sie mit, damit sie sich mit nicht zu aufdringlichen Bullen herumschlagen mussten. Da es recht kühl war, wollte keines der Waisenbabys im Wasserloch schwimmen. Es wollte noch nicht einmal jemand mit dem Rüssel die Temperatur testen. Stattdessen gingen sie ausführlich staubbaden und rollten sich immer wieder herum, sodass die Keeper lachen mussten über ihre ausgelassenen Spiele.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.06.2018
Freitag, 8. Juni 2018
Lima Lima ging heute mit dem kleinen Alamaya voran, und die großen Jungs gingen ihnen auf dem felsigen Pfad zu den Hügeln hinterher. Plötzlich sprangen zwei Klippspringer ihnen über den Weg und die Felsen hinauf, was alle ordentlich erschreckte. Lima Lima trompetete laut und wollte ihnen hinterher jagen, aber sie stolperte und fiel dabei fast hin. Die großen Jungs Faraja und Ngasha ließen sie einfach stehen und machten sich aus dem Staub! Zongoloni, die weiter hinten ging, kümmerte sich um Ziwa, und schließlich konnten Mwashoti und Murera, die als letzte kamen, weil sie etwas langsamer gehen als die anderen, alle wieder beruhigen.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 06.06.2018
Mittwoch, 6. Juni 2018
Murera grast mit dem kleinen Mwashoti
Ngasha kratzt sich den Hintern
Die Waisen auf Wanderschaft in hügeligem Gebiet
Sonje futtert Gras
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.06.2018
Montag, 4. Juni 2018
Als die Waisen am Morgen herauskamen, konnte man sehen, dass Alamaya und Mwashoti gute Freunde geworden sind – sie hielten gegenseitig ihre Rüssel und schwangen sie beim Laufen herum. Ngasha ging zu ihnen und wollte sich zwischen sie stellen, doch Faraja hielt ihn davon ab, damit er die Jungs in Ruhe ließ. Zongoloni hatte die Szene auch mitbekommen und beschwerte sich kollernd. Dann begleitete sie Alamaya und Mwashoti die Hügel hinauf.

