Mittwoch, 13. Januar 2021
Kiasa hat sich wieder etwas neues ausgedacht: Wenn sie abends zurück in ihrem Gehege ist und ihre Milch getrunken hat, flitzt sie an dem Keeper, der die Flasche weg bringt, vorbei und stellt sich neben das Tor ihrer Nachbarin Nabulu. Dann kollert sie ihr zu und plaudert mit ihr, statt wieder in ihr Gehege zurück zu gehen. Anfangs versuchten die Keeper, sie davon zu überzeugen, wieder zurück zu gehen, damit sie das Tor schließen konnten; nach einer Weile haben sie aber gemerkt, dass sie einfach nur so zu tun brauchen, als wenn sie sich gar nicht darum kümmern – Kiasa folgt ihnen dann schon von selbst und geht brav wieder mit zu ihrem Nachtlager. Dieses kleine Spielchen am Abend scheint ihr viel Spaß zu bereiten, und sie probiert es jetzt häufig aus!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.01.2021
Dienstag, 12. Januar 2021
Es war wieder ein bewölkter und kühler Tag, und so grasten die Waisen nur ruhig draußen im Wald und es gab ansonsten keine größeren Aktivitäten. Nachdem Maisha ein schönes Plätzchen für die Herde gefunden hatte, teilten sie sich alle in kleine Grüppchen auf und begannen, frisches Grün zu futtern. Kiasa, Nabulu und Naboishu waren ganz mit Fressen beschäftigt, als plötzlich ein Schwarm Perlhühner aus dem Gebüsch aufflog und ihnen einen ordentlichen Schrecken einjagte! Die Vögel flatterten über sie hinweg, und die drei nahmen die Beine in die Hand und liefen kollernd und trompetend zu den Keepern zurück. Diese versuchten, sie zu beruhigen, aber die Elefanten ignorierten sie und rannten weiter zurück zu den Stallungen! Als die Keeper sie laut beim Namen riefen, blieb Kiasa schließlich wie angewurzelt stehen, und das überzeugte auch Nabulu und Naboishu anzuhalten. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass keine Gefahr bestand, beruhigten sie sich wieder und kamen zurück zu den Keepern.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.01.2021
Sonntag, 10. Januar 2021
In der Nacht hatte es wieder heftig geregnet, und am Morgen war wieder alles nass. Nashorn Maxwell war ganz in seinem Element und nahm ausgedehnte Schlammbäder im Matsch in seinem Gehege. Die Elefantenwaisen dagegen waren weniger begeistert, und heute wurde nur in aller Ruhe gegrast und kaum gespielt. Selbst Maktao und Kiombo hatten keine Lust auf Kräftemessen, und auch die abenteuerlustigeren Waisen wie Naleku, Mukkoka, Kiasa, Larro, Nabulu und Naboishu grasten den ganzen Tag zusammen mit der Herde.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.01.2021
Samstag, 9. Januar 2021
Es war ein kühler und feuchter Morgen, und die etwas wasserscheuen Waisen, vor allem Mukkoka, Kiasa, Larro, Maisha, Naleku, Roho und Maktao, wollten nicht so recht aus ihren Ställen und Gehegen kommen. Sie gingen ziemlich vorsichtig durch den Wald und das nasse Gebüsch und versuchten, sich so gut es ging an trockenere Stellen zu halten. Immer wenn die Keeper sie motivieren wollten, weiter in den Wald hinein zu gehen, kollerten Maktao, Mukkoka und Kiasa aus Protest, und sogar Naleku und Roho schlossen sich ihnen an. Nabulu, Kiombo und Naboishu dagegen machen sich nichts aus dem Regen oder dem nassen Gebüsch und stromerten fröhlich im Wald herum. Am Nachmittag wurde es dann aber schön warm, und auch Mukkoka, Kiasa, Larro, Maisha, Naleku, Roho und Maktao gingen im Schlammloch baden. Roho hatte wie immer seinen Spaß bei den Klettertouren auf Maishas und Kiasas Rücken, und auch Nabulu, Kiombo und Naboishu planschten begeistert mit im Matsch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.01.2021
Donnerstag, 7. Januar 2021
Als die Waisen auf die 9-Uhr-Milch warteten, fingen Mukkoka, Naleku, Naboishu, Bondeni, Roho und Olorien an, einer Herde Impalas hinterher zu jagen, die in der Nähe graste. Bondeni und Naleku hatten jede Menge Spaß und rannten hinter Mukkoka und Naboishu her, die ganz vorne mit dabei waren. Plötzlich kam allerdings ein sehr großes Impala auf Naleku und Bondeni zu, sodass die beiden einen Schrecken bekamen und schnell zurück zu den Keepern rannten. Als Mukkoka und Naboishu sie tröten und kollern hörten, kamen sie eilig trompetend zur Herde zurück gerannt. Auch Maisha, Nabulu und Kiasa waren schnell zur Stelle, und wollten wissen, was Naleku und Bondeni so erschreckt hatte. Und da sie so eilig durch das Gebüsch stampften, hatte sich die Unruhe bald unter allen Waisen ausgebreitet, und sie rannten den älteren Mädchen hinterher. Das ganze Durcheinander war aber bald wieder zuende, nachdem sich Maisha, Nabulu und Kiasa davon überzeugt hatten, dass die Gefahr vorbei war, und alle beruhigten sich bald wieder.

