Montag, 4. Januar 2021
Heute zeigte sich wieder einmal, wie mitfühlend und hilfsbereit Elefanten untereinander sein können. Als sich die Waisen im Schlammloch wälzten, hatte Nabulu einige Mühe herauszukommen; sie rutschte immer wieder aus und rutschte wieder in den dicken Matsch. Maisha, die schon wieder draußen, sah, wie sich Nabulu abmühte und eilte ihr zu Hilfe. Sie stapfte wieder in den Schlamm hinein und stellte die Vorderbeine so ab, dass sich Nabulu mit Kopf und Körper dagegen abstützen konnte. Sie hatte sie genug Hebelwirkung, dass sie schließlich mit den Beinen auf festeren Grund kam, und nach ein paar Sekunden hatte sie es heraus geschafft! Draußen musste sie sich erst einmal ein paar Minuten ausruhen, und Maisha blieb neben ihr stehen, kollerte und vergewisserte sich immer wieder, dass es ihr gut ging. Schließlich hatte Nabulu wieder Kraft geschöpft, kollerte Maisha dankbar zu, und die beiden schlossen sich dem Rest der Herde an. Die Keeper freuten sich, wie gut Maisha ihre Aufgaben als Leitkuh gelernt hat und fühlten sich ganz wie stolze Eltern!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.12.2020
Donnerstag, 31. Dezember 2020
Der letzte Tag des Jahres brachte noch einmal ausgiebig Regen am frühen Morgen, aber das bedeutete auch, dass die jüngsten Mitglieder der Herde, Olorien, Kindani, Kinyei, Bondeni und Ziwadi noch eine Weile in ihre Decken gekuschelt in ihren Ställen bleiben mussten. Einige andere machten sich nichts aus der Kälte: Mukkoka, Kiasa, Nabulu, Maktao, Maisha, Roho und Naleku konnten es kaum erwarten, hinaus in den Wald zu kommen und sagten sich Guten Morgen. Nur Naboishu und Larro beschwerten sich lautstark über das Wetter, als ihre Gehegetore geöffnet wurden. Als Larro sah, wie Mukkoka fröhlich an ihrem Gehege vorbei lief, wollte sie auch nicht allein zurück bleiben, aber sie zeterte immer noch ordentlich, weil sie nicht über den matschigen und feuchten Boden laufen wollte. Genauso war es mit Naboishu, der seine Nachbarin Nabulu herauskommen sah und es nicht glauben konnte, dass alle draußen im Regen herumrennen wollten! Kleine Elefanten sind wie kleine Kinder: manche planschen vergnügt im Regen, andere wollen lieber nicht nass werden!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.12.2020
Mittwoch, 30. Dezember 2020
Roho hatte einen kleinen Ringkampf mit umschlungenen Rüsseln mit Kinyei, aber danach suchte er eine neue Herausforderung, und forderte die deutlich ältere Nabulu heraus! Er merkte aber schon nach ein paar Sekunden, dass er nichts würde ausrichten können, auch wenn Nabulu sich natürlich sehr zurückhielt. Sie würde nie mit ganzer Kraft mit einem der kleinen Babys rangeln.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.12.2020
Dienstag, 29. Dezember 2020
Im Wald schloss sich heute die kleine Kinyei einigen älteren Waisen an. Naleku, Mukkoka, Larro, Naboishu und Nabulu setzen sich gerne einmal von der Herde ab und gehen tiefer in den Wald hinein, um zu grasen. Kinyei, die normalerweise mit den kleinen Babys Kindani, Bondeni, Olorien und Ziwadi unterwegs ist, ließ sich heute kurz nach der Fütterung um 11 Uhr von ihren älteren Freunden auf eine kleine Abenteuerreise mitnehmen, bis es Zeit für die nächste Fütterung war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.12.2020
Montag, 28. Dezember 2020
Als die Waisen am Morgen auf ihrem Weg in den Wald an Maxwells Gehege vorbei kamen, trafen sie auf einen einzelnen männlichen Büffel, der auch in den Wald wollte. Maisha und Nabulu, die an der Spitze der Herde gingen, sahen ihn zuerst und fingen an zu stampfen und ihm zu drohen. Der Büffel machte sich gar nichts daraus, und so warfen die beiden Mädchen Erde in die Luft und trompeteten so laut sie konnten! Bei all dem Getöse bewegte sich der Büffel schließlich doch und verschwand in einer anderen Richtung im Wald.

