Donnerstag, 18. Juni 2020
Die älteren Waisen kümmern sich immer wieder darum, dass die jüngeren gut erzogen werden und sie lernen, was sich in der Herde gehört und was nicht. Naboishu ist in letzter Zeit der größte Unruhestifter gewesen; er schreit ununterbrochen nach seiner Milch und kollert und trompetet manchmal sogar, wenn er gerade trinkt. Das stört hin und wieder die anderen, vor allem Nabulu, Kiombo, Larro und manchmal auch Maisha, auch wenn sie ihn oft ignorieren. Heute Morgen bekam er es allerdings mit Maktao zu tun, als er laut aufschrie, nachdem er seine morgendliche Milch getrunken hatte. Maktao, der nicht damit gerechnet hatte, erschrak, kollerte ihn an und scheuchte ihn weg. Naboishu hatte noch nicht genug un versuchte, Mukkokas zweite Milchflasche zu stehlen, als dieser gerade trank. Das ließ sich Mukkoka nicht gefallen, und er drehte sich um und jagte Naboishu ebenfalls davon. Diesmal hatte er seine Lektion gelernt, und er schloss sich den anderen Waisen an, die schon fertig waren mit ihrer Milch.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.06.2020
Montag, 15. Juni 2020
Jeder der kleinen Waisenelefanten hat andere Charaktereigenschaften. So sind manche Waisen große Schlafmützen – Neuling Olorien etwa kann im Nu einschlafen, nachdem sie ihre abendliche Milchflasche geleert hat, wohingegen andere deutlich länger brauchen. Naboishu wiederum ist manchmal ein richtiger Schreihals, denn er bellt ständig nach seiner Milch und kollert seinen Keepern zu, als ob er sie animieren wollte, ihm eine Flasche zu bringen. Bei der 9-Uhr-Fütterung trompetete und kollerte er wieder, um als erster an seine Milch zu kommen, was offenbar Nabulu störte; sie ging zu ihm und kollerte ihn leise an, damit er ein wenig Ruhe gab. Nach einer Weile beruhigte er sich tatsächlich und wartete brav, bis er an der Reihe war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.06.2020
Sonntag, 14. Juni 2020
Im Wald war es heute ziemlich feucht, und so nahm am Nachmittag Naboishu seine Freunde Nabulu, Larro und Ziwadi zu einem ausführlichen Schlammbad mit. Der Rest der Waisenherde graste inzwischen zufrieden weiter.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.06.2020
Freitag, 12. Juni 2020
Seit Maisha die Mini-Leitkuh der Waisenherde ist, spielt sie nicht mehr so viel, sondern ist meistens damit beschäftigt, auf die anderen aufzupassen. Heute Nachmittag schien sie allerdings in Spiellaune zu sein und rannte im Wald herum, trompetend und durch die Büsche trampelnd. Die anderen Waisen ließen sich schließlich anstecken und machten auch mit, allen voran Nabulu und Kiasa. Sogar die kleine Ziwadi hielt sich nicht zurück und flitzte mit wedelnden Ohren herum. Als sie auf ein paar Warzenschweine traf, jagte sie ihnen trompetend und kollernd hinterher!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.06.2020
Mittwoch, 10. Juni 2020
Es war ziemlich feucht am Morgen, da es in der Nacht immer wieder geregnet hatte, und so zögerten Ziwadi, Naleku, Larro und Roho, aus ihren gemütlichen Ställen zu kommen. Als sie aber die anderen hörten, wie sie in den Wald hinaus gingen, kamen sie doch heraus gerannt und schlossen sich ihnen an. Es hatten sich viele kleine Pfützen gebildet, und als es langsam wärmer wurde, fingen die Waisen an, im Matsch zu planschen. Roho war einer der ersten, und er hatte jede Menge Spaß dabei, auf Maisha und Nabulu herum zu klettern. Auch Naboishu scheint ein passionierter Kletterer zu sein, und er krabbelte auf Kiasas Rücken. Möglicherweise hat er sich das von Roho abgeschaut, der das Klettern seinerseits vermutlich von Musiara gelernt hat. Naleku ist immer noch die kleinste von allen, aber sie lässt sich von den anderen nichts gefallen. Roho versucht immer wieder einmal, sie herumzuschubsen, aber sie kennt ihn inzwischen recht gut; als er sich heute anschleichen wollte, während sie gerade mit Mukkoka und Kiasa graste, drehte sie sich schnell um und nahm es mit ihm auf! Das Gerangel wurde nach einer Weile etwas zu heftig, und weil Maisha gerade an einer anderen Stelle graste, kam Mukkoka herbei und trennte die beiden Streithähne.

