Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2018

Sonntag, 1. Juli 2018
Die Waisen kamen am Morgen gut gelaunt aus ihren Gehegen und machten sich über die Milch und das Ergänzungsfutter her, das die Keeper für sie verteilten. Naipoki und Ndoria hatten einen schönen Ringkampf, und Panda rollte sich auf den roten Erdhaufen herum, um Ngilai, Godoma und Mbegu zu beeindrucken. Nach einer Weile versuchte Tundani, ihr die Show zu stehlen. Lentili gab bald das Zeichen zum Aufbruch, um Mbegu zuvorzukommen; Mbegu hat in letzter Zeit häufig das Kommando übernommen, was zuvor gern Lentili getan hat. Die Waisen gingen zum Grasen den Berg hinauf, und Arruba kletterte am weitesten nach oben. Kihari folgte ihr ein Stück und machte es sich auf halber Höhe gemütlich. Als es Mittag wurde, ging Tahri, die normalerweise ganz vorne mit dabei ist, wenn es um die Milchfütterung geht, zusammen mit Mbegus Gruppe und mit Kenias Altersgenossen, die schon von der Milch entwöhnt sind, zur Fütterung. Tahris Adoptivmama Ndii begleitete sie und streckte den Rüssel nach Tahris Flasche aus. Die Keeper passten aber auf, dass die Kleine in Ruhe ihre Milch trinken konnte. Nach ein paar Spielen im Wasserloch ging es wieder zurück zum Grasen.

Die Waisen im Juli

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2018

 

Besucher in der Nursery stellen oft fest, daß die Elefantenwaisen völlig unterschiedliche Charaktere sind! In der Tat, und wir haben viel Freude daran, all diese Unterschiede zu beobachten, besonders jetzt bei den Jüngsten, da viele der starken Persönlichkeiten nach Tsavo umgezogen sind. Einige der Waisen, die vorher kaum auffielen, treten jetzt mehr in den Vordergrund. Diejenigen, die vorher schon frech waren, sind es immer noch, aber zum Glück ist nach dem Wegzug von Esampu nicht schlimmer geworden! „Die Waisen im Juli“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.06.2018

Montag, 18. Juni 2018
Am Morgen rannte Tahri, die die Nächte in einem anderen Gehege verbringt als Kenia und ihre Kollegen und sie offenbar vermisst hatte, zum oberen Gehege, wo die älteren Waisen schlafen. Sie wurde mit fröhlichem Trompeten von Kenia, Araba, Ndii, Ishaq-B und Kihari begrüßt, und Nguvu und Araba gingen mit ihr gemeinsam zur morgendlichen Milchfütterung. Die Waisen brachen dann unter Lentilis und Masharikis Kommando zu den Weidegründen auf. Lentili spielte, indem sie von der Seite in einen Graben rutschte und hoffte, Tahri würde sich ihr anschließen; diese schaute zwar interessiert zu, aber machte nicht mit. Rorogoi gefiel das Spiel auch, aber ihr waren die Wände des Grabens doch zu steil, und so hielt sie sich auch zurück. Die Mittagsmilch gab es am Baobab-Wasserloch, und danach spielten Murit und Embu ausgelassen im Wasser. Naipoki forderte Nelion zum Kräftemessen heraus, bei dem Nelion gewann.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.06.2018

Donnerstag, 14. Juni 2018
Ishaq-B kümmerte sich heute beim Grasen um Tahri, was die kleine sehr glücklich machte – sie fühlt sich manchmal ein wenig vernachlässigt, seit die sechs Neulinge aus dem Waisenhaus angekommen sind. Lasayen, Ndotto, Mbegu und Murit grasten zusammen, und Murit überlegte, ob er sich den älteren weiter oben am Berg anschließen sollte. Er schnüffelte mit dem Rüssel in der Luft, aber entschied sich dann, doch bei seinen alten Freunden zu bleiben. Kenia und Naipoki kratzten sich an zwei Felsen, und danach ging es zum Baobab-Wasserloch. Am Nachmittag wurde nördlich des Mazinga-Bergs gegrast. Dort waren allerdings zwei Löwen mit der Paarung beschäftigt, wobei der männliche Löwe laut brüllte! Die Waisen rannten ängstlich davon, und die Keeper mussten sie wieder einsammeln und beruhigen. Mbegu, Lasayen, Ngilai, Godoma, Murit und Ndotto blieben den Rest des Tages lieber in der Nähe der Keeper.

Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2018

 

Sage und schreibe neun Waisen zogen diesen Monat in die Auswilderungsstationen nach Tsavo um und begannen einen neuen Lebensabschnitt. Zuerst waren Mbegu, Ndotto und Lasayen an der Reise, gefolgt von Murit, Godoma und Ngilai, die alle nach Voi gebracht wurden, wo die Elefantenherde vornehmlich aus Kühen besteht. Am 1. Juni zogen die feisten jungen Kühe Esampu und Mteto mit ihrem Kumpel Mundusi nach Ithumba. Obwohl sie noch jünger waren, als die meisten Elefantenwaisen, die wir sonst nach Tsavo gebracht haben, fanden wir, es war an der Zeit. Das Trio ist sehr temperamentvoll und ausgebufft, und wurde langsam ziemlich anstrengend in der Nursery. Wir glauben, daß sie jetzt bei älteren Artgenossen besser aufgehoben sind, die ihnen ein paar Elefantenmanieren und Disziplin vermitteln konnten. Wir glauben, daß Esampu in der Herde mit Kamok, Oltaiyoni und Laragai nicht einmal die Hälfte ihrer Streiche zu Ende bringen kann! „Die Waisen im Mai“ weiterlesen