Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.04.2021

Montag, 19. April 2021
Am Morgen ging Naleku an der Spitze der Waisenherde hinaus in den Busch, dicht gefolgt von Mukkoka. Im Gegensatz zu den älteren und erfahreneren Mädchen weiß Naleku manchmal nicht so recht, wo es lang gehen soll; aber sie freut sich trotzdem, wenn sie das Kommando übernehmen kann! Heute fand sie schließlich ein schönes Plätzchen zum Grasen, und bald hatten alle begonnen zu futtern.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.04.2021

Samstag, 17. April 2021
Heute Morgen war es sonnig und schön, und die Waisen konnten es kaum erwarten, hinaus in den Wald zu kommen. Naleku, Bondeni und Kinyei hatten jede Menge Spaß, den Pavianen im Wald hinterher zu rennen. Diese waren aber zu flink für die kleinen Elefanten und kletterten ihnen auf die Bäume davon. Naleku sah aus als ob sie ihnen hinterher klettern wollte: sie stellte die Vorderfüße gegen die Rinde der Bäume. Nach einer Weile musste sie sich aber damit abfinden, dass sie nicht auf Bäume klettern konnte und stellte die Füße wieder auf den Boden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.04.2021

Mittwoch, 14. April 2021
Die Waisen hatte wieder eine unruhige Nacht, denn es regnete heftig. Diesmal war auch Naleku eingeschüchtert, die sonst eigentlich in solchen Situationen Roho beruhigt. Der laute Regen und Donner war aber diesmal beiden unheimlich, und sie legten sich so nahe zusammen, wie es ging. Als der Regen endlich nachgelassen hatte, bekamen sie aber noch ein paar Stunden Schlaf ab. Am Morgen war es dann ziemlich kühl, und die meisten der Waisen zögerten herauszukommen. Naleku, Rama, Mukkoka und Ziwadi konnten es allerdings kaum erwarten, mit dem Grasen zu beginnen. Einige der anderen versuchten, sich mit kleinen Ringkämpfen warm zu halten oder kuschelten sich zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.04.2021

Donnerstag, 8. April 2021
Die Waisen wissen genau, wer in der Herde das Sagen hat – Maisha ist die Mini-Leitkuh, und Nabulu ist ihre Assistentin, und alle respektieren die beiden. Als heute Morgen Naleku, Roho, Kindani, Kinyei, Olorien und Ziwadi schon herausgekommen waren, aber die älteren noch in ihren Gehegen waren, warteten sie brav, statt schon einmal in den Wald zu gehen. Roho stand direkt vor Maishas Tor, und die anderen warteten in der Nähe von Nabulus und Kiasas Gehegen. Als die älteren Mädchen auch herauskamen, gab es allerlei kollernde Begrüßungen, und erst danach ging es hinaus in den Wald. Maisha ging voran, und als sie an Naboishus Gehege vorbei ging, folgten ihr alle anderen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.04.2021

Mittwoch, 7. April 2021
Elefanten können trotz ihrer beeindruckenden Größe unglaublich schreckhafte Tiere sein. Kiasa futterte heute gerade von einem saftigen Busch, als ihr ein dicker Käfer direkt ins Gesicht flog. Die sonst so freche und selbstbewusste Kiasa bekam einen solchen Schrecken, dass sie einen Satz zurück tat und laut trompetend vor dem Insekt davonrannte! Dabei versetzte sie auch noch Mukkoka, Larro, Roho, Naleku, Kiombo und Naboishu in Unruhe, denn diese wussten nicht, was sie so erschreckt hatte und rannten ebenfalls mit Getröte davon. Auch Bondeni, Olorien, Kinyei und Kindani fingen an zu trompeten und zu kollern; sie konnten aber von den Keepern schnell wieder beruhigt werden, während die älteren Waisen ängstlich hinaus ins offene Feld liefen. Ziwadi und Rama liefen den anderen hinterher, aber als sie gesehen hatte, dass sich die Babys bei den Keepern wieder beruhigten, hielten sie auch an. Nach und nach kamen dann die älteren Waisen wieder zurück, und als Kiasa, die immer noch wild durch die Büsche trampelte, niemanden mehr hinter sich sah, drehte sie auch wieder um. Nach einer Weile war wieder Ruhe eingekehrt, und es konnte weiter gegrast werden.