Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.03.2021

Dienstag, 23. März 2021
Da sie von klein auf zusammen waren, sind Kinyei, Kindani und Bondeni immer noch beste Freunde im Waisenhaus. Sie grasen zusammen und spielen miteinander, aber Kindani ist die Mini-Leitkuh dieser drei, und Kinyei und Bondeni folgen ihr überall hin. Sie haben aber auch schon andere Freundschaften geschlossen und sind daher auch gern zusammen mit Ziwadi, Olorien und manchmal auch Rama unterwegs. Rama gefällt es bei den kleinen, und er verbringt jetzt viel Zeit mit Ziwadi. Auch Naleku und Roho schließen sich hin und wieder Rama und den jüngeren Waisen an. Olorien scheint ein ähnliches Temperament wie Kiasa zu haben – manchmal ist sie herzallerliebst und nett zu den anderen, dann wieder stiftet sie Unruhe! Vor allem auf Rama scheint sie es abgesehen zu haben, wenn er vor ihr zur Milchfütterung rennt. Sie schubst ihn dann von hinten und kollert ihn an, um zuerst die Milchflasche zu bekommen. Die Keeper passen inzwischen gut auf, dass die beiden möglichst weit voneinander weg sind, wenn sie zur Fütterung kommen. Rama schließlich ist ein Meister im Einschlammen! Er macht das noch viel besser als die anderen älteren Waisen, bei denen häufig einige Körperteile trocken bleiben; wenn Rama sich mit Schlamm bewirft, findet man hinterher keinen Quadratzentimeter mehr, der nicht von Matsch bedeckt ist!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.03.2021

Mittwoch, 17. März 2021
Kinyei, Kindani und Bondeni entwickeln immer mehr eigene Persönlichkeiten. Kinyei ist die ruhigste und zurückhaltendste der drei, die mit allen in der Waisenherde gut auskommt. Bondeni ist ein kleiner Frechdachs und immer für einen Spaß mit seinen Artgenossen oder den Keepern zu haben. Kindani dagegen ist ziemlich wählerisch, mit wem sie ihre Zeit verbringt; sie läuft nicht so gern der Herde hinterher, sondern versteht sich eher als Mini-Leitkuh ihrer eigenen kleinen Gruppe. Manchmal geht sie auch etwas ruppig mit den anderen jungen Waisen wie Olorien, Ziwadi, Roho, Naleku, Rama und Kinyei um. Heute rannte sie zusammen mit Bondeni, Kinyei, Naleku und Rama zur Milchfütterung hinunter, als sie sich plötzlich Rama in den Weg stellte, sodass dieser nicht mehr weiter konnte! Vielleicht wollte sie damit ihre besten Freunde Bondeni und Kinyei beschützen – aber Rama war sichtlich verärgert, als er nicht an ihr vorbei kam. Zum Glück war ein Keeper mitgekommen, der Rama gleich zu Hilfe kam und mit erhobenem Zeigefinger mit Kindani schimpfte! Sie verstand gleich, dass sie frech gewesen war, und wuselte davon, sodass Rama mit seinem Keeper weiter gehen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.03.2021

Dienstag, 16. März 2021
Am Nachmittag führen häufig Naleku und Mukkoka die Waisen wieder in den Wald hinaus, aber heute blieb Naleku bei Rama, Ziwadi, Bondeni, Kindani, Kinyei und Olorien, die ganz in der Nähe der Stallungen grasten. Als Kindani anfing, Rama zu ärgern, griff Naleku ein und beschützte Rama vor ihr! Sie war nicht besonders aggressiv gegenüber Kindani, aber doch bestimmt genug, um sie von Rama fernzuhalten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2021

Montag, 15. März 2021
Bevor die Waisen heute Morgen in den Wald gingen, sagten sie noch Nashorn Maxwell Guten Morgen. Naleku, Roho und Bondeni waren als erste an seinem Tor und tätschelten ihm mit ihren Rüsseln. Bald kamen auch noch Maisha, Nabulu und Kiasa dazu.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2021

Sonntag, 14. März 2021
Die Waisenherde besteht aus ganz unterschiedlichen Charakteren. Während Maktao und Mukkoka sehr freundliche junge Bullen sind, balgen Kiombo und Naboishu viel mehr herum und sind auch weniger an den jüngeren Waisen interessiert. Maktao war schon immer ein umgänglicher kleiner Elefant, und er verbringt immer noch viel Zeit mit den Babys und passt auf, dass niemand sie ärgert. In letzter Zeit hat er sich auch angewöhnt, hinter der Herde her zu gehen und so sicherzustellen, dass sie nicht in Gefahr ist. In der Wildnis sieht man das häufig bei erwachsenen Bullen, die eine Herde in einiger Entfernung begleiten und über sie wachen. Mukkoka hat noch immer eine besondere Beziehung zu Naleku, und die beiden grasen häufig nicht weit voneinander weg. Mukkoka sieht man auch nie dabei, wie er irgendwelche anderen Waisen ärgert; er macht meist sein eigenes Ding. Heute graste er am Nachmittag zufrieden mit Rama, und die beiden schienen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genießen. Auch Naleku schloss sich ihnen gelegentlich an. Ansonsten grast sie auch gern mit allen anderen zusammen. Heute war sie vor allem mit Nabulu, Kiasa und Larro unterwegs, bevor sie wieder zu Mukkoka und Rama zurück ging. Olorien und Naboishu schließlich sind die beiden vorlautesten der Herde – sie trompeten und kollern häufig laut los, ohne ersichtlichen Grund! Naboishu hat von den Keepern schon den Spitznamen „Schreihals“ bekommen, weil er laut los schreit, wenn er seine Milch haben will. Manchmal versetzt das den anderen einen ordentlichen Schrecken!