Montag, 16. September 2019
Zwölf wilde Bullen soffen am Morgen Wasser an der Tränke, und dazu kam noch eine sechsköpfige wilde Familie mit einem kleinen, etwa anderthalb Jahre alten Baby. Mundusi hoffte auf einen neuen Spielgefährten und wollte mit dem Kalb rangeln, aber es gab schnell auf und rannte zu seiner Mutter. Namalok und Sapalan stritten sich um einen Ballen Luzernenheu und gingen zu einem ausführlichen Ringkampf über, der unentschieden endete. Draußen im Busch bekamen die Waisen Gesellschaft von Melia, Kibo, Kandecha, Kalama, Tumaren, Chemi Chemi, Challa, Zurura und Kitirua. Melia und Chemi Chemi rollten sich auf dem Boden herum, aber sonst wollte niemand mitspielen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.09.2019
Sonntag, 8. September 2019
Der Tag begann ruhig, denn keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten ließen sich am Morgen blicken. Bald tauchten aber um die 30 Büffel auf, die Wasser saufen wollten. Namalok sah sie und rannte ihnen in Angriffspose entgegen! Einer der Büffel ließ sich nicht einschüchtern, aber die anderen rannten davon. Namalok war so zufrieden, die Büffel verscheucht zu haben, dass er ausgelassen zu seinen Freunden zurück gerannt kam; dabei tobte er aber dicht an Lemoyian vorbei, der gerade ganz in sein Luzernenheufrühstück vertieft war und Namalok warnte, ihn nicht dabei zu stören! Dieser nahm sich die Warnung zu Herzen und machte einen Bogen um Lemoyian, um keinen Ärger zu bekommen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.09.2019
Montag, 2. September 2019
Etliche wilde Bullen leisteten am Morgen den Ex-Waisen Taita, Bomani, Orwa, Kilaguni und Chemi Chemi an der Tränke der Auswilderungsstation Gesellschaft. Einer der Bullen kam zu den Waisen herüber und ließ sich ein wenig Luzernenheu schmecken. Später genehmigte sich Ambo ein Staubbad, während Tusuja sich von Kibo ein paar Ringkampftechniken beibringen ließ. Pare, Mundusi, Enkikwe, Kuishi, Mapia, Esampu und auch Bomani schlossen sich Ambo beim Einstauben an. Mundusi, der ein begeisterter Ringkämpfer ist, nutzte die Gelegenheit, um mit Pare und Esampu zu rangeln. Sapalan forderte unterdessen Namalok heraus, und als er ihn besiegt hatte, versuchte er auch noch, auf ihn zu klettern.
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019
Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen

