Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.03.2018

Freitag, 23. März 2018
Der Himmel war wolkenlos am Morgen – es sieht so aus, als würde die Regenzeit eine kleine Pause einlegen. Orwa, Narok und Bomani schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, und Kamok teilte sich ihre Pellets mit Kauro und Maramoja, während Pare zusammen mit Sapalan futterte. Die Waisen soffen etwas Wasser am Kone-See, bevor sie weitergrasten. Kauro spielte gerade schön auf dem Boden, als er ein Dikdik näherkommen sah. Er stand auf und rannte mit aufgestellten Ohren auf die kleine Antilope zu, die in Windeseile im Gebüsch verschwand, sodass Kauro sich wunderte, wo sie denn so schnell geblieben war. Tusuja spielte auf einem Ameisenhügel, während Roi sich einstaubte. Nach der Milchfütterung veralberte Naseku wieder einmal alle: sie liebt es, einfach grundlos laut schreiend ins Gebüsch zu rennen, sodass alle denken, sie hätte irgendetwas furchteinflößendes gesehen, und ihr hinterher rennen. Die Keeper mussten sie alle wieder herbei rufen und lotsten sie zum Schlammloch, damit sie sich abkühlen konnten. Ukame, die anscheinend das Wasser nicht leiden kann, sprang als erste hinein, rannte aber dann ohne stehenzubleiben zur anderen Uferseite und kam wieder heraus. Die anderen folgten ihrem Beispiel, und so wurde es ein äußerst kurzes Schlammbad – nicht einmal drei Minuten waren sie drin geblieben! Danach geriet Naseku mit Galla aneinander, aber Oltaiyoni konnte den Streit schnell schlichten. Am Nachmittag genehmigten sich Naseku und Dupotto ein Staubbad, bei dem sich ihnen Namalok, Tusuja, Kauro, Roi und Wanjala anschlossen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.03.2018

Sonntag, 18. März 2018
Laragais Gruppe, die langsam mit Naroks Gruppe zusammenwächst, tauchte am Morgen auf. Narok führte die Waisen zu den Weidegründen, und Karisa graste zusammen mit Sokotei. Karisa war immer sehr verhalten im Umgang mit seinen Freunden, aber inzwischen kommt er gut mit allen zurecht. Lemoyian graste kurz mit Ukame und plauderte mit ihr, aber Ukame traute ihm nicht über den Weg – Lemoyian ist dafür bekannt, dass er gerne ohne Einwilligung auf anderen herumklettert! Er ist ein kleiner Elefant, aber ein sehr robuster. Narok verbrachte etwas Zeit mit Sapalan – sie wollte ihn vielleicht ein wenig kennenlernen, denn er ist eher ein Einzelgänger.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.03.2018

Samstag, 17. März 2018
Laragai und ihre Gruppe schloss sich am Morgen den Waisen an, zusammen mit Kilaguni, Chaimu, Orwa, Bomani und Narok. Nach dem Luzernenheufrühstück gab Maramoja wieder den Weg zu den Weidegründen vor, gefolgt von der forschen Ukame. Kilaguni, dessen Stoßzähne doppelt so lang sind wie die von Orwa, forderte Orwa zum Kräftemessen heraus, und Tusuja und Galla, die nebenan gegrast hatten, machten eine Pause und schauten den beiden zu. Orwa ergab sich allerdings bald und ging wieder grasen. Am Nachmittag machten sich die Waisen im Imenti-Gebiet breit, und am Abend wurden sie von Laragais kleiner Herde zu den Stallungen zurück begleitet. Laragai und ihre Kollegen gingen dann allerdings weiter zum Kalovoto, anstatt sich im Gehege einschließen zu lassen. Das Tor wurde aber offen gelassen, falls es sich doch noch jemand anders überlegen sollte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.03.2018

Freitag, 16. März 2018
Die alten Freunde Chaimu und Kilaguni besuchten die Waisen am Morgen beim Luzernenheu, und auch Orwa, Bomani und Narok waren da. Kamok teilte sich ihren Anteil mit Orwa. Nach einer Weile schlich sich Kauro davon, und als Maramoja das sah, alarmierte sie kollernd ihre Freunde, damit es losgehen konnte. Draußen im Busch graste Roi zusammen mit Naseku, und Karisa wälzte sich in der feuchten Erde. Dupotto hatte einen schönen Baum zum Kratzen gefunden, aber kurz darauf musste sie Oltaiyoni Platz machen, die älter ist als sie und daher das Vorrecht hat. Oltaiyoni war schon im Waisenhaus in Nairobi die Leitkuh, und auch in Ithumba gibt sie den Ton an. Gegen Abend regnete es noch einmal. Laragai und ihre Kollegen kamen am Abend nicht zu den Stallungen zurück.