Mittwoch, 7. Februar 2018
Olares, Naroks und Makiretis Gruppen kamen in der Nacht zur Station und legten sich außerhalb der Gehege schlafen. Am Morgen fraßen sie dann mit den Waisen Luzernenheu. Kurz vor 9 Uhr kam ein verletzter wilder Elefant in Begleitung von Yatta, Yetu, Baby Yoyo, Kinna, Baby Kama, Mulika, Mwende und Sidai zu den Stallungen. Er machte einen sehr nervösen Eindruck – vermutlich war er noch nicht oft hier gewesen und wenn, dann eher nachts, wenn alles ruhig ist. Glücklicherweise hatte er sich von Yatta und ihren Kollegen überreden lassen mitzukommen, sodass am Mittag seine Wunden behandelt werden konnten. Als er nach der Behandlung wieder aufwachte, bedankte er sich brav bei allen Beteiligten und ging dann langsam in Richtung Schlammbad, um sich abzukühlen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.02.2018
Dienstag, 6. Februar 2018
Sechs wilde Bullen, darunter Half Trunk soffen am Morgen Wasser an den Tränken der Auswilderungsstation. Es kommen jetzt wieder mehr wilde Elefanten zum Saufen vorbei, was darauf schließen lässt, dass die Wasserlöcher in der Gegend austrocknen. Olares, Makiretis und Naroks Gruppen hatten die Nacht vor den Stallungen verbracht und schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Galla, der immer gern Ringkampftricks lernt, nahm etwas Nachhilfe bei Chemi Chemi. Als die Waisen aufgebrochen waren, kam eine große Gruppe von 17 Wildhunden zum Saufen. Laragai und ihre Kollegen gingen mit Naroks Gruppe mit, kamen aber später am Abend zurück zu den Stallungen. Der unabhängige Sapalan graste den größten Teil des Tages abseits von den andern. Beim Schlammloch nahmen alle Waisen ausführlich am Bad teil und kühlten sich ab. Abends kamen noch einmal 25 wilde Elefanten zum Saufen vorbei.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 05.02.2018
Montag, 5. Februar 2018
Orwa geht voran
Dupotto und Roi
Narok
Die Waisen ruhen sich aus
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.02.2018
Sonntag, 4. Februar 2018
Seit einer ganzen Weile ist es jetzt schon recht kühl am Morgen, was ungewöhnlich ist – normalerweise ist es im Februar immer sehr heiß, und die Sonne scheint von früh bis spät. Sunyei, Siku, Naserian, Lenana, Chyulu, Naroks Gruppe und Olares Gruppe besuchten die Waisen am Morgen. Baby Siku spielte mit Siangiki, Laragai und Maramoja, aber als sie zu Kauro kam, hatte sie keinen Erfolg. Kauro hält sich nicht gern mit Spielen auf und schob sie weg. Da ihm die Rüsselspitze mit den Fingern daran fehlt, nachdem sie ihm von Raubtieren abgebissen wurde, muss er sich mehr bemühen als seine Freunde, wenn es ums Fressen geht, und so konzentrierte er sich ganz auf sein Luzernenheu. Tusuja und Galla, die seit ein paar Tagen um die Rolle als dominanter Bulle der Herde rangeln, starteten wieder einen Ringkampf, der aber von Orwa unterbrochen wurde. Nach dem Frühstück brachte Kamok ihre Waisenherde zum Kone-Gebiet während Laragai und ihre Gruppe sich den Ex-Waisen anschlossen. Ukame wollte auch mit ihnen mitgehen, überlegte es sich dann aber noch einmal anders. Wahrscheinlich war ihr klar geworden, dass sie dann keine Milch bekommen würde, was ihr gar nicht gefiel! Im Busch kratzte sich Galla ausführlich an einem Felsen, während Roi und Oltaiyoni in einigem Abstand diskutierten. Die beiden sind zusammen mit Kamok im Dezember 2016 nach Ithumba gekommen, und fühlen sich schon ziemlich erwachsen. Zur Mittagsfütterung kam Dupotto mit der ersten Gruppe und Maramoja mit der zweiten. Es blieb kühl, und so soffen die Waisen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, nur etwas Wasser und gingen dann gleich wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.01.2018
Montag, 29. Januar 2018
Orwa, Narok, Vuria und Bomani, die letzten März ausgewildert sind, brachten heute Laragai und ihre Gruppe zu den Stallungen. Kurz darauf tauchte auch Mutaras Herde auf. Mutaras Gruppe ist die einzige, die noch die gleichen Mitglieder aufweist wie zu Beginn. Olares Gruppe scheint sich langsam aufzulösen; ihre Kollegen fehlen immer einmal wieder oder tauchen zusammen mit anderen Ex-Waisen auf. Zu Mutaras Gruppe gehören noch die Kühe Suguta, Sities, Turkwel und Kainuk, sowie Kanjoro als einziger Bulle; vielleicht halten sie deshalb mehr zusammen. Kanjoro wird sich wohl bald anderen Bullen anschließen, wie es für heranwachsende männliche Elefanten üblich ist.

