Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.11.2020

Montag, 23. November 2020
Draußen im Busch nieselte es den ganzen Vormittag, aber die Waisen ließen sich nicht vom Grasen abhalten. Später begannen Oltaiyoni und Kamok miteinander zu spielen. Roi, Jotto und Naseku planschten ein wenig im Matsch herum, und auch Enkikwe spielte im Schlamm.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.11.2020

Donnerstag, 19. November 2020
Die meisten Waisen waren heute draußen im Busch mit Schlammbädern beschäftigt. Malima und Oltaiyoni rollten sich fröhlich auf dem Boden herum, Tusuja spritzte sich das matschige Wasser auf den Kopf, und Kamok stocherte fleißig mit den Stoßzähnen im Boden herum, um ein neues Matschloch anzulegen, in dem sie spielen konnte. Auch Naseku und Ambo rollten sich ausgiebig herum. Enkikwe, Maramoja, Siangiki, Esampu, Ukame und Wanjala standen an einer kleinen Pfütze Schlange, um daraus Wasser zu saufen. Auch beim Mittagsschlammbad wurde noch gebadet, wobei Kuishi im Wasser auf Malima kletterte. Am Nachmittag ging es dann zum Kalovoto-Fluss, der nun wieder Wasser führt, nachdem die Regenzeit begonnen hat.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.11.2020

Montag, 9. November 2020
Karisa verließ am Morgen das Gehege mit einem Zweig im Mund, auf dem er weiter herumkaute, während er auf das Luzernenheu wartete. Ambo ging direkt zur Tränke, wo sich ihm Siangiki und Naseku anschlossen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatte, nahm Siangiki Ambo mit zum Luzernenheu, denn sie wusste: wenn sie ihn an der Tränke zurücklassen würde, hätte er sich sofort allein auf den Weg hinaus in den Busch gemacht! Nachdem das Luzernenheufrühstück beendet war, gab Karisa das Zeichen zum Aufbruch; er musste sich allerdings erst noch an der Wand der Tränke kratzen, bever es wirklich losgehen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.11.2020

Samstag, 7. November 2020
Draußen im Busch erspähte Esampu einige Perlhühner – mit denen spielt sie besonders gern! Sie trompetete und rannte den Vögeln hinterher, und diese flatterten erschrocken davon. Esampu kam mit stolzgeschwellter Brust zu ihren Freunden zurück. Naseku und Sana Sana streckten sich um die Wette, um die Blätter hoch oben an einem Baum zu erreichen. Naseku hatte den längeren Rüssel und gewann!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.11.2020

Dienstag, 3. November 2020
Der wilde Elefant Kijana, der ein Waise zu sein scheint und sich den Ex-Waisen angeschlossen hat, kommt häufig zum Luzernenheufrühstück vorbei, und manchmal versucht er auch abends noch einmal sein Glück, um ein paar Reste abzustauben. Heute war er wieder da, als die Waisen herauskamen. Ambo ging nicht mit zum Heu, sondern blieb stehen, damit ein Keeper ihm ein paar seiner geliebten Pellets brachte. Naseku wollte es ihm nachmachen, aber die Keeper schickten sie zu den anderen, die schon Heu futterten. Das gefiel Naseku offenbar gar nicht, denn sie schüttelte heftig den Kopf; weil die Keeper aber nicht mit sich handeln ließen, zog sie ab und rollte sich stattdessen etwas auf dem Boden herum. Schließlich blieb ihr aber nichts anderes übrig, als sich den anderen beim Heu anzuschließen.