Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.05.2018

Dienstag, 1. Mai 2018
Als die Tore geöffnet wurden, ging Lemoyian hinaus, ohne seine Milch anzurühren, während Laragai zwar ein paar Schlucke nahm, aber gleich wieder ausspuckte. Nur Kithaka trank Milch, nachdem er und seine Gruppe von halbunabhängigen Waisen über Nacht ins Gehege gelockt worden waren, damit nicht noch jemand von ihnen von den Löwen getötet würde. Maramoja, die jüngste aller Waisenkühe in Ithumba, hörte sich zusammen mit Kamok, Roi und Naseku die Geschichten ihrer älteren Artgenossen aus der Wildnis an. Barsilinga, Sirimon und Lemoyian, die seit einiger Zeit daran gewöhnt sind, ihre eigenen Herren zu sein, wollten nicht so recht auf die Keeper hören, und sie setzten sich weitestgehend von der Gruppe ab. Zur Schlammbadzeit war es nicht besonders warm, sodass die Waisen nur ihre Milch tranken und dann wieder grasen gingen. Am Nachmittag schlichen sich Namalok und Sapalan davon, und als die Keeper merkten, dass sie fehlten, starteten sie eine Suche und fanden sie ein Stück entfernt beim Grasen. Sie riefen sie wieder zur Herde, und sie folgten am Abend zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.04.2018

Sonntag, 29. April 2018
Kilaguni, Chaimu und Naisula schlossen sich heute Mutaras Gruppe an, um sich gemeinsam um die kleineren Elefanten zu kümmern, nachdem einer ihrer Freunde den Löwen zum Opfer gefallen ist. Es sind offenbar fünf Löwen, und sie sind sehr groß. Naisula, die eigentlich zu Olares Gruppe gehört, war mit ihren Kolleginnen schon seit Beginn der Regenzeit nicht mehr aufgetaucht. Auch Olsekki und Siangiki sind noch nicht wieder gesehen worden, aber sie sind vermutlich bei Naroks Gruppe, bei der sie sich sehr wohl fühlen. Die Herde machte kurz Station beim Luzernenheu, wo Maramoja sich etwas davon auf den Kopf legte und dann in den Busch aufbrach. Die anderen gingen ihr langsam hinterher, und Tusuja und Pare unterhielten sich währenddessen. Beim Grasen taten sich Roi, Naseku und Maramoja zusammen und genossen das viele Grün. Später hatte Naseku eine kurze Unterhaltung mit Naisula, und gegen 11 Uhr eskortierten die Ex-Waisen die Kleinen zum Schlammbad. Am Nachmittag hatten Kanjoro und Kilaguni ein Kräftemessen, das damit endete, dass Kanjoro sich ergab. Später begann es, leich zu nieseln, und die Waisen rollten sich verspielt in der feuchten Erde herum und beschmierten sich mit rotem Matsch. Gegen 17 Uhr schließlich brachten die Ex-Waisen ihre jüngeren Artgenossen wieder zu den Stallungen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.04.2018

Donnerstag, 26. April 2018
Am frühen Morgen wartete Laragais Gruppe draußen auf die Waisen, und sie gingen zusammen in den Busch. Tusuja und Ukame setzten sich zum Grasen von der Herde ab, und auch Namalok, Pare und Wanjala grasten zusammen. Pare kratzte sich am Bauch und Dupotto am Hinterteil. Kithaka und Laragais unterhielten sich, als sie zusammen futterten. Nach einer Weile kam auch Naroks Herde und schloss sich ihnen an. Naseku kratzte sich jetzt an Dupottos Hals, Bomani bewarf sich mit Erdhäufchen, und Roi rollte sich zum Spielen auf dem Boden herum. Es war ein heißer Tag, und so gingen alle nach der Milchfütterung baden. Ukame und Galla kletterten dabei auf Naseku und Tusuja. Nach dem Schlammbad rollte sich Kamok noch ein wenig auf dem Boden herum, während Karisa schon wieder auf eigene Faust grasen gegangen war. Am Abend ging es mit Laragais Gruppe zurück zu den Stallungen, wo auch ein wilder Bulle zum Saufen auftauchte.