Sonntag, 16. September 2018
Malima war guter Laune, als sie am Morgen in den Wald kam. Die anderen grasten fleißig, aber sie rannte verspielt herum und trompetete. Ambo und Jotto, die sonst immer mit ihr spielen, waren heute nicht in der Stimmung, stattdessen zeigte der neue Waise Merru, der noch ein wenig wackelig auf den Beinen ist, großes Interesse. Es war das erste Mal, dass er mit herumrannte, Malima folgte und ihr alles nachmachte. Das ist ein sehr gutes Zeichen und zeigt, dass er auf einem guten Weg ist. Nachdem er ein wenig mit Malima gespielt hatte, gesellte sich Merru zu Sattao, Malkia und Jotto. Letzterer forderte dann Luggard zu einem kleinen Ringkampf heraus. Dieser wurde allerdings bald von Sana Sana unterbrochen, die dazu kam und selber mit Jotto spielen wollte. Sie beschäftigte sich bis zur nächsten Milchfütterung mit ihm, und Luggard graste inzwischen zusammen mit Sattao. Ndiwa war dagegen auf Ärger aus und jagte hinter den kleinen Jungs wie Ambo und Jotto her; sie piekste sie mit ihren kleinen Stoßzähnen, bis es den Keepern zu bunt wurde und sie sie davon abhielten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.09.2018
Freitag, 14. September 2018
Kiasa schien heute schlechte Laune zu haben. Morgens tummeln sich die Waisen immer noch eine Weile an den Stallungen, bevor sie in den Wald aufbrechen, bis alle, die noch schlafen, herausgekommen sind. Heute standen etliche von ihnen an Maxwells Tor herum und bedienten sich bei seinen Luzernenheupellets, während er noch schlief. Als Kiasa dazukam, verteilte sie gleich Kopfnüsse an alle, denen sie begegnete. Als sie sich den höflichen kleinen Musiara vornahm, ließ dieser sich das nicht gefallen und nahm sie an den Holzpfosten des Nashorngeheges in den Schwitzkasten. Sana Sana und Ndiwa rannten hinüber, um sie vor dem aufgebrachten Jungen zu retten. Ein paar Minuten später hatte sie Maktao auf dem Kieker, und diesmal wurde sie von Malkia bestraft, die ihr einen Schlag mit dem Rüssel verpasste und sie weg schickte. Danach ging es hinaus in den Wald. Später lief Kiasa beim Schlammbad Musiara über den Weg und sie beschloss, es ihm heimzuzahlen! Sie ging zu ihm, um ihn zu schubsen, aber Enkesha bremste sie und hielt die beiden auseinander, um einen größeren Streit zu vermeiden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.09.2018
Donnerstag, 13. September 2018
Ndiwa und Tamiyoi sind zwei Mädchen, die niemals nach Hause zurückkehren, ohne vorher an Maxwells Gehege vorbei zu gehen. Bevor sie in ihre Ställe marschieren, bleiben sie immer stehen und stibitzen noch ein paar von Maxwells Pellets. Als sie gestern Nachmittag gerade dabei waren, kam Malkia hinter Ndiwa angerannt und schob sie in Richtung ihres Geheges. Als Ndiwa laut aufschrie, rannte Tamiyoi davon und sorgte für einige Unruhe. Sagala, die vor ein paar Tagen wegen des neu geretteten Dololo in ein neues Gehege umgezogen ist, hat sich noch nicht so recht an die Umstellung gewöhnt; sie war sehr verwirrt und rannte ebenfalls bellend umher. Sagala ist ein eher schüchterner Elefant und lässt sich leicht nervös machen, und so dauerte es eine Weile, bis die Keeper sie beruhigt hatten. Schließlich kehrte aber wieder Ruhe ein, und auch Ndiwa und Tamiyoi gingen in ihre Gehege.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 09.09.2018
Sonntag, 9. September 2018
Maxwell genießt seine Luzernenheupellets, nachdem die Elefanten gegangen sind
Sagala grast im Wald
Ndiwa bei einer freundlichen Rangelei
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.09.2018
Sonntag, 9. September 2018
Als am Morgen die Stall- und Gehegetore geöffnet wurden, kamen einige der Waisen heraus geflitzt. Ambo, Tamiyoi, Kuishi, Sagala, Ndiwa, Malima, Sattao, Emoli und Mapia wollten aber nicht so schnell in den Wald, sondern hatten etwas anderes im Sinn: nachzusehen, ob es bei Maxwell vielleicht übriggebliebene Luzernenheupellets abzustauben gab! Sie drängelten sich alle am Tor des Nashorn-Geheges, wo Maxwell die Pellets hingestreut bekommt. Die gierigen kleinen Elefanten können es kaum erwarten, dort vorbei zu gehen, noch bevor Maxwell überhaupt dazu kommt, nach dem Aufwachen seine Pellets zu futtern. Heute war es besonders chaotisch, denn Sagala, Ndiwa und Malkia schubsten die kleineren zur Seite, die noch keine Stoßzähne haben und sich nicht so gut wehren können. Sogar die Warzenschweine, die auch wegen der Pellets gekommen waren, bekamen es mit Malkia und Sagala zu tun. Tagwa und Sana Sana versuchten, den Kleineren etwas Platz zu verschaffen, damit sie auch etwas abbekommen konnten, doch Malkia und Ndiwa drohten, die beiden ebenfalls zu schubsen. So blieb den anderen nichts besseres übrig, als in den Wald aufzubrechen und die Leckerbissen den unersättlichen Großen zu überlassen.

