Mittwoch, 25. Juli 2018
Mapia scheint im Moment keine dauerhaften Freunde in der Waisenherde zu haben. Die meisten älteren, wie Kuishi, Ndiwa, Malkia oder Sagala, schubsen ihn manchmal herum und wollen ihn nicht bei der Gruppe haben. Heute machten ihm Kuishi und Malkia das Leben schwer, und bei der Milchfütterung jagten Ndiwa und Sagala auf ihn los. Daher versucht er so gut es geht, den älteren Mädchen aus dem Weg zu gehen. Im Wald leisten ihm meistens Maisha oder Enkesha Gesellschaft, wenn nicht gerade eines der älteren Mädchen bei ihnen ist. Mit der Zeit wird sich das aber legen; Mapia ist ziemlich groß für sein Alter, und vermutlich wollen die älteren Mädchen nur dafür sorgen, dass er nicht zu übermütig wird!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.07.2018
Montag, 23. Juli 2018
Am Morgen waren die drei größeren Mädchen Sana Sana, Ndiwa und Sagala voller Tatendrang. Sie rannten im Höchsttempo herum, als es in den Wald hinaus ging, trompeteten um die Wette und stampften mit den Füßen. Ndiwa rannte in Richtung des Schlammbads, Sagala in die andere Richtung zum Parkplatz und Sana Sana zu der Stelle, an der im Wald die Milch zubereitet wird. Vor ihr pickten etliche Vögel auf dem Boden Insekten, und als Sana Sana angerauscht kam, flogen sie lärmend auf. Die ganze Aufregung brachte Nashorn Maxwell auf den Plan, der gerade ein Nickerchen in seinem Gehege gehalten hatte. Er stand auf und jagte herum, offenbar weil er dachte, es gelte, sich gegen irgendeine Gefahr zu wehren! Damit steckte er auch die restlichen Elefanten an, die bis jetzt ruhig gewesen waren. Malima, Tamiyoi, Jotto und Ambo rannten zu Maxwells Tor. Vielleicht wollten sie ihm einfach nur sagen, dass alles in Ordnung war und nur die Mädchen etwas übermotiviert waren! Es dauerte allerdings ein wenig, bis Maxwell sich wieder beruhigt hatte. Die Elefanten machten sich dann mit ihren Keepern auf in den Wald, wo sie auf Sana Sana trafen. Nach einer Weile schlossen sich ihnen dann auch Ndiwa und Sagala an, nachdem sie sich wieder beruhigt hatten.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 19.07.2018
Donnerstag, 19. Juli 2018
Die Keeper haben Ndiwa wiedergefunden
Ambo ist zum Grasen zurück in den Wald geschickt worden
Kiasa lockert etwas Erde auf
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.07.2018
Donnerstag, 19. Juli 2018
Ndiwa ist immer noch recht unabhängig und grast am liebsten tief im Wald, allein oder zusammen mit Sattao, der sich gut mit ihr angefreundet hat. Sie hält es lange im Wald aus, im Gegensatz zu den anderen. Heute ging sie weiter in den Wald hinein, obwohl es an der Stelle, an der die Waisen nach der Besuchsstunde grasten, jede Menge dichte grüne Büsche gab. Nachdem die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren, merkten sie erst gar nicht, dass Ndiwa nicht mehr da war, und es fiel erst bei der nächsten Milchfütterung auf. Während sie nach ihr suchten, nutzte Ambo die Gelegenheit und versuchte, sich zu den Stallungen zurück zu schleichen und bei Maxwells Gehege nach Luzernenheupellets zu suchen. Das fiel aber schnell auf, und die Keeper an den Stallungen brachten ihn zurück in den Wald zu seinen Freunden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.07.2018
Dienstag, 17. Juli 2018
Die Jagd nach Maxwells übriggebliebenen Luzernenheupellets macht die Elefantenwaisen ganz verrückt. Jedes von ihnen will morgens zuerst an seinem Tor sein, um die Leckereien dort zu naschen. Manche von ihnen, wie Mapia, Ambo, Malima und Enkesha, klopfen schon zeitig an ihre Tore, manchmal schon um 5:30 Uhr! Mapia war heute Morgen der lauteste, und man hätte fast meinen können, das Tor fiel aus der Verankerung! Der Lärm war auf dem ganzen Gelände zu hören und störte einige andere der Babys. Sie begannen, zu kollern und zu schreien, weil sie dachten, es gäbe ein Problem. Als dann ein Keeper Mapias Tor öffnete, wurde er beinahe umgerannt, weil der kleine Gierschlund als erster bei den Luzernenheupellets sein wollte. Dann kamen Sana Sana und Ndiwa angeflitzt, während Sattao und Maisha ihr Glück am gegenüberliegenden Tor von Maxwells Gehege versuchten. Dort kam ihnen bald Musiara hinterher. Schließlich brachten die Keeper die Waisen nach draußen in den Wald, und es blieb ihnen nicht übrig, als hinterher zu gehen.

