Freitag, 15. Dezember 2017
Kiko naschte heute gerade etwas entfernt von der Waisenherde von einigen Akazien, als vier wilde Giraffen auftauchten. Er schaute sie regungslos an, und eine der Giraffen, die etwas jünger aussah als Kiko, näherte sich, um an ihm zu schnüffeln. Nach ein paar Minuten wurde es Kiko zu unheimlich, und er rannte zu den Elefantenwaisen zurück. Die wilden Besucher schienen etwas ratlos und wurden dann auf die kleinen Elefanten aufmerksam. Ein paar der Mädchen, wie Malima, wollten sie verscheuchen, und dann kamen auch Malkia, Mteto, Kuishi und Godoma dazu. Murit, Ambo, Jotto, Sana Sana und Ndiwa unterstützten sie noch, und so machten die Giraffen wieder kehrt und verschwanden im Park.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.12.2017
Freitag, 8. Dezember 2017
Ndotto, Lasayen, Ndiwa und Mundusi waren heute sehr unruhig. Es schien als ob sie sich wunderten, wo ihre Freunde geblieben waren, denn Kauro hatte sie immer weiter hinaus als die anderen gebracht. Ndotto übernahm schließlich das Kommando und kollerte seinen Freunden zu, damit sie ihm folgten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.12.2017
Dienstag, 5. Dezember 2017
Die Waisen waren heute wie üblich draußen im Wald, bis auf das kleine Mädchen, das neulich angekommen ist; es hängt seit gestern Nachmittag am Tropf, aber sie spricht nicht gut auf die Behandlung an. Das Umzugs-Training für die sechs Kandidaten um 9 Uhr geht weiter, und Namalok, Sapalan, Kauro, Maramoja, Rapa und Pare scheinen sich im LKW wohl zu fühlen und sind bereit für die Reise. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, wollten sie gar nicht wieder herauskommen, sondern spielten und lungerten noch weiter in dem Umzugs-LKW herum. Draußen im Wald scheint Mapia die Gesellschaft von Kauro und Ndiwa sehr zu genießen. Die beiden sind sehr nett zu Mapia und schubsen ihn gar nicht herum. Sie gehen mit ihm zum hohen Gras, was Mapia besonders lecker findet. Kurz vor der öffentlichen Besuchsstunde mussten wir dann einen Rückschlag hinnehmen – das kleine Mädchen starb in ihrem Stall bei ihrem Keeper. Sie wurde die Infektion nicht los, mit der sie im Waisenhaus angekommen war, trotz aller Bemühungen. Mbegu war heute ein wenig selbstsüchtig. Vor der Besuchsstunde nahm sie die Babys Sattao, Malima und Mapia mit und versteckte sich mit ihnen im Gebüsch. Sie kam auch nicht heraus, als die Keeper riefen, und so verpassten die drei Kleinen die Fütterung. Als es Zeit für ihre eigene Milch war, kam sie dann aber mit den dreien heraus. Das war überraschend, denn normalerweise bringt sie die Jüngeren immer hinunter, wenn ihre Fütterung ansteht. Sie war in seltsamer Laune heute!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.11.2017
Montag, 27. November 2017
Normalerweise interessieren sich die Waisen am Morgen vor der öffentlichen Besuchsstunde nicht allzu sehr für die Schlammlöcher, aber heute war es anders. Nach der Fütterung um 9 Uhr, als die Waisen tiefer in den Wald hinein gingen, traf Esampu auf ein paar Warzenschweine in einer Pfütze, die sie prompt verscheuchte. Danach begann sie, sich im Schlamm zu wälzen, was die Aufmerksamkeit von Enkesha und Kuishi erregte. Die beiden schlossen sich ihr an und rollten sich auch eine Weile herum. Esampu und Kuishi gingen dann grasen und überließen Enkesha das Matschloch, die darin spielte, bis es Zeit für die Besuchsstunde war! Dort schlich sich Ndiwa von der zweiten Gruppe davon – was sie sehr gern tut – und ging mit der ersten Gruppe zum Schlammloch, sodass sie ihre Milch schon etwas früher bekam.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 22.11.2017
Mittwoch, 22. November 2017
Mundusi und Jotto grasen zusammen
Namalok und Ndiwa machen sich für die 11-Uhr-Fütterung bereit

