Dienstag, 25. April 2017
Heute Morgen sorgte Kelelari für einiges Gelächter, als er sich Maxwells Luzernenheu näherte – wie er es häufig tut – und davon stibitzen wollte, allerdings Maxwell vorfand, der darauf schlief, sodass Kelelari nicht herankam! Er versuchte es trotzdem, aber berührte dabei mit seinem Rüssel durch die Stangen des Tors hindurch Maxwells Nase, woraufhin dieser hochschreckte. Das wiederum erschreckte Kelelari so, dass er schreiend davonrannte und an seinen Freunden vorbei, die schon in den Wald gegangen waren. Ndiwa, Mteto, Mundusi und Karisa ließen sich anstecken und jagten ihm trompetend hinterher, obwohl sie gar nicht wussten, warum sie da rannten und Kelelari ihnen voraus eilte. Kelelari kann es gar nicht leiden, wenn jemand hinter ihm rennt, und je eifriger die vier ihn verfolgten, desto eiliger lief er, sodass die Keeper alle Hände voll zu tun hatten, sie alle wieder zur Vernunft zu bringen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder bei der Herde waren. Maxwell war inzwischen ziemlich verwirrt in seinem Gehege zurückgeblieben, trabte herum und stieß verärgert mit seinem Horn gegen die Holzpfosten. Schließlich beruhigte er sich aber wieder und machte es sich in seinem Matschloch bequem.
Waisenblogs-Bilder
Mittwoch, 19. April 2017
Wanjala wollte den Ringkampf gewinnen
Der süße Galla
Kelelari ist respekteinflößend wegen seiner Größe!
Karisa (hinten) und Wanjala
Ukame kommt Ndiwa zu Hilfe
Waisenblogs-Beitrag
Mittwoch, 19. April 2017
Draußen im Wald rangelten heute Morgen Galla und Wanjala ausführlich miteinander. Sie nahmen es ganz schön ernst und wollten herausfinden, wer von ihnen der stärkere ist. Ihr spektakulärer Kampf lockte schließlich Kelelari an, aber als er sich den beiden anschloss, hörten die zwei Jungs schnell auf, weil sie sich vor seiner Größe und seinen Stoßzähnen fürchteten. Und als Kelelari bereit war, mit einem der beiden weiter zu spielen, wollten sie beide nicht und gingen weg. Kelelari protestierte, stampfte mit den Füßen auf und trompetete, sodass schließlich nicht nur Galla und Wanjala zurückkamen, sondern auch noch Karisa, Ukame, Dupotto, Maramoja und Ndiwa. Sie alle rannten wild im Gebüsch herum, tröteten und trampelten vor Begeisterung. Dabei stolperte Ndiwa versehentlich über eine Wurzel und musste sich anstrengen, wieder hoch zu kommen. Damit war das Spiel beendet, denn Ukame, Dupotto und Maramoja kamen herbeigerannt, um ihr zu helfen. Es war wundervoll, wie Dupotto und Ukame sogar auf die Knie gingen, um Ndiwa zu stützen, damit sie wieder aufstehen konnte – und schließlich funktionierte es auch!
Waisenblogs-Beitrag
Freitag, 14. April 2017
Als die Waisen heute im Wald waren, liefen Mundusi, Ndiwa und Mteto herum und versuchten immer wieder, sich zu den Stallungen zurückzuschleichen. Die drei sind zurzeit ziemlich gierig nach ihrer Milch und wollen sehen, ob sie irgendwo welche finden können. Erstaunlicherweise scheint Mundusi ihr Rädelsführer zu sein, obwohl er der neueste Elefant im Waisenhaus ist!
Waisenblogs-Beitrag
Montag, 10. April 2017
Mundusi hat sich noch nicht so recht in der Waisenfamilie eingelebt, obwohl er jetzt schon ein paar Tage mit den anderen draußen im Busch ist. Er interessiert sich kaum für die Herde. Mteto versucht jetzt, sich mit ihm anzufreunden, und heute wollte sie offenbar auch Maramoja und Ndiwa dabei haben. Mteto und die zwei Mädchen schüttelten sich gerade eine Weile die Rüssel, bevor sie hinüber zu Mundusi gingen, der ganz allein herumstand. Als sie bei ihm ankamen, ging er aber ins Gebüsch davon. Er verschwand für eine Weile, und als die Keeper nachsehen gingen, hatte er sich irgendwo in den Büschen hingelegt und ruhte sich aus. Er vertraut seiner menschlichen Familie noch immer nicht so ganz und jagt manchmal auch auf sie los; daher kommt er auch noch nicht mit zur öffentlichen Besuchsstunde.

