Die Waisen im Dezember

Die Waisen auf dem Heimweg durch dichtes Gebüsch (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019

Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.08.2019

Samstag, 31. August 2019
Ndoria kam früh am Morgen zu den Stallungen, um sich den anderen beim Futtern anzuschließen. Diese brachen aber schon auf, sodass sie erst einmal an ihnen vorbei zur Tränke ging, um ihren Durst zu löschen. Danach bekam sie noch etwas Luzernenheu.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.08.2019

Freitag, 30. August 2019
Nach dem Besuch beim Baobab-Wasserloch verabschiedeten sich Ndoria und Mbirikani wieder und kamen am Abend nicht mit zurück zu den Stallungen; sie verbrachten die Nacht wieder draußen in der Wildnis.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 23.08.2019

Freitag, 23. August 2019
Am Baobab-Wasserloch stellten sie heute Tagwa, Sagala, Lasayen, Ndotto und Murit vorbildlich um die Tränke herum auf und löschten ihren Durst mit dem frischen Wasser. Danach bekamen die Waisen noch ein wenig Luzernenheu als Ergänzung zur kargen Kost, die sie jetzt, zum Höhepunkt der Trockenzeit, im Busch vorfinden. Ndoria, die wieder zusammen mit Mbirikani die Nacht draußen verbracht hatte, kam von Norden her – gerade rechtzeitig zum Luzernenheu!

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.08.2019

Sonntag, 18. August 2019
Kaum waren am Morgen die Tore geöffnet, eilten Sagala, Godoma und Tahri heraus zu ihrer Milch. Auch Sagala, Mbegu und Murit kamen angerannt, aber sie ließen die Milchflaschen links liegen und gingen direkt zu ihren älteren Freunden bei den Luzernenheupellets und dem Ergänzungsfutter. Die anderen noch milchabhängigen Waisen tranken fleißig, und Godoma, Ngilai und Tagwa bekamen die verschmähten Flaschen der anderen; sie waren hocherfreut über die Extra-Portion! Danach wurde nicht mehr viel gespielt, und Ndoria gab den Weg hinaus zu den Weidegründen vor, dicht gefolgt von Sagala, Tagwa und Emoli.