Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.07.2018

Sonntag, 22. Juli 2018
In den Weidegründen setzten sich Embu und Panda von den anderen ab und schlossen sich einem großen wilden Bullen an, der sich in Richtung der Wasserpipeline voran graste. Er freute sich offenbar, Gesellschaft von den beiden Waisen zu bekommen, und wartete einen Moment, damit sie ihm folgen konnten. Als sie sich immer weiter von ihren Freunden entfernten, machten sie allerdings wieder kehrt und kamen zurück. Nach dem Mittagsschlammbad gingen die Waisen zur Nordseite des Mazinga-Bergs, wo Ndoria und Suswa am Fuß des Berges grasten. Als eine wilde Elefantenherde vorbei kam, eilten Mudanda, Nelion und Panda den Berg hinunter, um einer großen Elefantenkuh Hallo zu sagen. Die anderen kamen hinterher und nahmen eine der jüngeren Kühe mit zum grasen, bevor diese sich wieder ihrer Herde anschloss.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.07.2018

Donnerstag, 12. Juli 2018
Bei der Fütterung am Mittag war Ndotto, der mit der ersten Gruppe gekommen war, schnell fertig mit seiner Milch und wollte noch etwas von Ndoria ab haben. Das ließ sich Ndoria natürlich nicht gefallen und scheuchte ihn 50 Meter durch die Gegend. Die Keeper mussten sie bremsen und sie davon abhalten, Ndotto in einen ernsthaften Streit zu verwickeln.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2018

Sonntag, 1. Juli 2018
Die Waisen kamen am Morgen gut gelaunt aus ihren Gehegen und machten sich über die Milch und das Ergänzungsfutter her, das die Keeper für sie verteilten. Naipoki und Ndoria hatten einen schönen Ringkampf, und Panda rollte sich auf den roten Erdhaufen herum, um Ngilai, Godoma und Mbegu zu beeindrucken. Nach einer Weile versuchte Tundani, ihr die Show zu stehlen. Lentili gab bald das Zeichen zum Aufbruch, um Mbegu zuvorzukommen; Mbegu hat in letzter Zeit häufig das Kommando übernommen, was zuvor gern Lentili getan hat. Die Waisen gingen zum Grasen den Berg hinauf, und Arruba kletterte am weitesten nach oben. Kihari folgte ihr ein Stück und machte es sich auf halber Höhe gemütlich. Als es Mittag wurde, ging Tahri, die normalerweise ganz vorne mit dabei ist, wenn es um die Milchfütterung geht, zusammen mit Mbegus Gruppe und mit Kenias Altersgenossen, die schon von der Milch entwöhnt sind, zur Fütterung. Tahris Adoptivmama Ndii begleitete sie und streckte den Rüssel nach Tahris Flasche aus. Die Keeper passten aber auf, dass die Kleine in Ruhe ihre Milch trinken konnte. Nach ein paar Spielen im Wasserloch ging es wieder zurück zum Grasen.