Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2021

Gleich am ersten Tag des Monats wurde ein Team erfahrener Keeper auf eine Rettungsaktion auf die El Krama Ranch in Laikipia gesandt. Seit geraumer Weile wurde immer wieder ein einsames Elefantenbaby gesichtet, dessen Hinterläufe o-beinig waren. Dadurch konnte es schlechter laufen und wurde vermutlich von seiner Familie zurückgelassen oder konnte schlichtweg nicht mehr mithalten. Das Personal der Farm hatte ihn immer wieder beobachtet und darauf gehofft, daß seine Familie zurückkommen würde. Nach einigen Wochen wurde klar, daß das nicht mehr passieren würde und er Gefahr lief, von Raubtieren getötet zu werden. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.11.2020

Mittwoch, 18. November 2020
Keiner der Waisenelefanten wollte heute baden, da es ihnen zu kalt war. Ndoria stand am Rand des Wasserlochs und schien zu überlegen, ob sie hinein gehen sollte, aber da niemand mitkommen wollte, entschied sie sich doch dagegen. Mashariki stand auf der anderen Seite und bespritzte sich nur mit etwas Wasser, und Ishaq-B nahm ein Staubbad in einem kleinen Graben, der vom Regen ausgewaschen worden war.

Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021

Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.10.2020

Freitag, 16. Oktober 2020
Die Waisen rollten sich mittags fröhlich im Wasserloch herum und trompeteten dabei gutgelaunt. Als Ndoria ins Wasser kam, machten ihr die anderen aber eilig Platz, denn sie erinnern sich immer noch gut, dass Ndoria früher gerne einmal andere in den Schwanz biss! Zum Glück hat sie sich das in letzter Zeit abgewöhnt, doch die anderen geben sicherheitshalber immer noch ein wenig acht.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.10.2020

Mittwoch, 14. Oktober 2020
Am Morgen gab es wie üblich nach der Fütterung Spiel und Spaß an der Auswilderungsstation. Tagwa legte sich auf den Erdhaufen und entspannte sich dort so gut, dass sie kurz einnickte. Mashariki, Kenia, Araba, Emoli und Mudanda nahmen Tundani mit und schlossen sich Tagwa an. Ndotto spielte unterdessen mit Mbegu. Ndii schuffelte sich am Lieblings-Kratzfelsen der Waisen; Ndoria kam dazu und versuchte, sie zu überreden Platz zu machen, weil sie sich auch noch einmal kratzen wollte, bevor es hinaus zu den Weidegründen ging.