Donnerstag, 18. April 2019
Nachdem alle 20 milchabhängigen Waisen am Mittag ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Wasserloch. Embu nahm ein kurzes Bad und sicherte sich dann den besten Platz beim Staubbad. Bada fand es sehr interessant, wie sie sich herumrollte, und machte auch mit. Auch Tundani wollte sich anschließen, wurde aber von Nelion aufgehalten, der ihn zum Ringkampf herausfordern wollte. Tundani lehnte aber ab, weil er lieber mit Embu und Bada staubbaden wollte, sodass Nelion sich stattdessen Kihari aussuchte. Ishaq-B begann einen Ringkampf mit Ndotto, der aber von Ndii beendet wurde, die ein wachsames Auge auf Ndotto hat. Mudanda versuchte, Ndotto auf den Rücken zu klettern, aber er rannte vor ihr davon. Als schließlich eine Giraffe zum Wasserloch kam, um zu saufen, machten sich die Waisen wieder auf zum Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 10.04.2019
Mittwoch, 10. April 2019
Die Waisen grasten am Morgen unter der Führung von Lentili und Ishaq-B am nördlichen Fuß des Mazinga-Bergs. Ein großer wilder Bulle schloss sich ihnen an, aber sie trauten sich nicht so recht an ihn heran, weil er so viel größer war als sie. Gegen Mittag machten sie sich zum Baobab-Wasserloch auf. Dort gab es viel Spiel und Spaß im Schlammloch, und Mbirikani, die sich den Waisen zum Baden angeschlossen hatte, blieb im Wasser, als die anderen wieder grasen gingen. Nelion kratzte sich noch an einem Baum, an dem sich ihm Rorogoi anschloss, während Arruba und Ndii sich den großen Baobab zum Schuffeln aussuchten.
Die Waisen im Juni
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2019
Im Juni haben wir uns von 5 weiteren Nairobi-Waisen verabschiedet: Jotto, Ambo, Tagwa, Sagala und Emoli haben das allseits bekannte Lkw-Gewöhnungstraining durchlaufen und während Jotto und Ambo anschließend in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen sind, wird das neue Zuhause von Tagwa, Sagala und Emoli in Zukunft Voi sein. Nach der Regenzeit ist der ideale Zeitpunkt für diesen Teil des Auswilderungsprozesses, weil dann der Nationalpark Tsavo-Ost, wo sich unsere Auswilderungsstationen befinden, nicht ganz so unbarmherzig heiß und karg ist. Genauso wie alle anderen Elefantenwaisen, werden auch sie noch einige Jahre in menschlicher Obhut bleiben müssen, schon allein, weil sie noch Milch brauchen, aber der Anfang ist gemacht. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen
Die Waisen im April
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2019
Es war unsäglich heiß in der Nursery und wir rechneten jeden Tag mit dem Regen. Die Vegetation wurde täglich trockener und die Waisen müssen jetzt weiter laufen, um genug Futter zu finden. Unsere Kleinsten, Larro und Neuankömmling Kiombo folgten Malima und Sagala auf Schritt und Tritt, und die Beiden entwickelten regelrechte Muttergefühle und waren sehr fürsorglich. Weil sie schon um einiges älter sind, konnten sie an die höher liegenden Äste und Zweige reichen und zogen sie für die Kleineren herunter. Malima ist zwar jetzt freundlicher zu den jüngsten Waisen, aber sie ist immer noch sehr frech und hört auch nicht immer auf die Keeper – genau wie ihr Freund Kuishi. Die beiden feisten Jungkühe werden wohl gegen Ende des Monats nach Tsavo umziehen. Es ist an der Zeit, daß sie von den älteren Elefanten unter deren Fittiche genommen werden und ein paar Manieren lernen. Kuishi versucht bei der Mittagsfütterung immer, die um die Schubkarre verschüttete Milch aufzusaugen und mag es überhaupt nicht, wenn jemand anderes es ihr nachmacht. Zur Fütterung fängt sie auch gerne mal eine Rauferei an, genauso wie wie Kiasa, die kein Stück ruhiger geworden ist. Als Kuishi eines Tages keine verschüttete Milch vorfand, schmiß sie aus Frust alle leeren Flaschen herum! „Die Waisen im April“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.03.2019
Sonntag, 31. März 2019
Nach einem ausgiebigen Mittagsschlammbad gingen sich die Waisen ebenso ausführlich einstauben. Arruba kletterte auf einen Erdhaufen hinauf, während Embu sich unten herumrollte. Kihari und Nelion begannen miteinander zu rangeln, was Tahri unheimlich wurde. Sie quetschte sich zwischen die beiden und beendete so das Kräftemessen. Nelion ging davon und spielte stattdessen mit Ishaq-B. Er hatte aber bald keine Lust mehr, denn Ishaq-B erwischte ihn immer einmal wieder mit ihren Stoßzähnen, die sehr gewachsen sind und ziemlich schräg stehen. Panda kratzte sich noch den Rücken an der Tränke, bevor sie ihren Freunden folgte, die wieder zum Grasen gegangen waren.

