Mittwoch, 27. Dezember 2017
Embu hatte heute die Ehre, die Waisen zu den Weidegründen anzuführen, und Mashariki brachte sie mittags zum Baobab-Wasserloch. Sie hatten jede Menge Spaß beim Schlammbaden, und Rorogoi rutschte spektakulär die Ufer hinunter ins Wasser. Bada und Nelion wurden neidisch und nahmen sie in den Schwitzkasten; damit war ihr Spiel beendet. Panda saß am Ufer und hatte die Vorderbeine im Wasser, während sie das Wasser mit dem Rüssel aufsaugte und über ihren Rücken spritzte. Tahri lag daneben und freute sich, dass er auch etwas davon abbekam. Suswa genehmigte sich dann nach dem Schlammbad noch eine Kratzeinheit.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.12.2017
Freitag, 15. Dezember 2017
Ndii kümmerte sich heute wieder um ihren Liebling Tahri, und Kenia blieb bei ihrem Schatz Araba. Die Waisen grasten schön unterhalb des Mazinga-Bergs und machten sich am Mittag zum Baobab-Wasserloch auf. Dort hatten sie so viel Spaß, dass ihr Getröte einen großen wilden Bullen anlockte. Tundani, Nelion und Bada hießen ihn Willkommen und auch die anderen standen ehrfürchtig daneben und streckten ihre Rüssel nach ihm aus. Er ging dann zum mittleren Wasserloch, und die Waisen folgten ihm. Dort grasten sie weiter, während der Bulle zum Voi-Fluss weiterging.
Waisenblogs-Bilder Voi, 10.12.2017
Sonntag, 10. Dezember 2017
Nelion, Bada, Mudanda und Rorogoi
Arruba sucht Futter
Kenia und Panda
Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.12.2017
Samstag, 9. Dezember 2017
Am späten Vormittag mussten Nelion, Bada, Mudanda, Arruba und Rorogoi sich vor der brennenden Hitze unter einem Baum verstecken. Sie ruhten sich 20 Minuten im Schatten aus, bevor sie sich wieder ihren Freunden anschlossen, die sich zur Milchfütterung zum Baobab-Wasserloch aufgemacht hatten. Panda verwickelte Arruba in einen Ringkampf, was Arruba gar nicht behagte; sie rief Kenia zu Hilfe, die den Frieden zwischen den beiden wieder herstellte. Nelion kratzte sich an einem umgefallenen Baum, und Arruba schloss sich ihm an. Embu hatte ihren Spaß beim Staubbad, bevor sie sich im Gras herumrollte und eine Weile dort liegen blieb. Den Nachmittag über grasten die Waisen dann um das Wasserloch herum.
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2017
Anfang des Monats lebten sage und schreibe 36 Elefantenwaisen in der Nursery, so daß es an der Zeit war, einige der älteren Waisen nach Ithumba umzusiedeln. Mit ihren drei Jahren waren jetzt Rapa, Pare, Maramoja, Sapalan und Namalok an der Reihe, diesen nächsten Schritt in Richtung Auswilderung zu machen. Da es in dieser Saison genug Regen in Ithumba gegeben hatte, war jetzt die perfekte Zeit dafür, denn es gab jede Menge Grünfutter und Wasser. Kauro war inzwischen wieder komplett genesen und sollte ebenfalls wieder zurück gebracht werden. Er war also der sechste Elefant, der an den Lkw gewöhnt werden mußte, aber diese Eingewöhnungsphase verlief dieses Mal komplett reibungslos. An manchen Tagen wollten die Waisen nach ihrer Milchmahlzeit sogar im Anhänger bleiben, so gemütlich fanden sie ihn offenbar!

