Dienstag, 2. Juni 2020
Suswa führte die Waisen heute bis hinauf auf den Mazonga-Berg. Ihre unabhängigen Freunde Nelion, Mashariki und Tundani schlossen sich ihnen im Laufe des Vormittags an und kamen mit zum Baobab-Wasserloch. Nachdem die milchabhängigen Waisen ihre Flaschen bekommen hatten, gingen sie hinüber zu den älteren und soffen mit ihnen Wasser aus der Tränke. Zum Schlammbad war es allerdings zu kalt, und so gingen alle bald wieder zurück zum Grasen.
Die Waisen im August
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: August 2020
Olorien und Ziwadi sind ein richtig süßes Gespann. Olorien scheint die Gesellschaft von Ziwadi in vollen Zügen zu genießen und wir sehen sie oft zusammen im Wald verschwinden. Ziwadi hat ein ruhiges Gemüt, genau das, was Olorien braucht, denn sie ist sehr schüchtern in der großen Gruppe. Larro schließt sich den Beiden auch öfter an. Vielleicht fühlt sie sich ihnen verbunden, weil ihr Stall zwischen denen von Olorien und Ziwadi liegt. Auch Nabulu hat eine Schwäche für Olorien und passt immer auf sie auf, wenn sie ein Nickerchen macht, damit die stürmischen Jungbullen sie nicht aufwecken.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.05.2020
Sonntag, 31. Mai 2020
Am Morgen gab es einige kurze Staubbäder, bevor die Waisen Embu und Sagala hinaus in den Nationalpark folgten. Arruba graste am Vormittag Seite an Seite mit ihrem Schützling Pika Pika, und Tagwa und Tamiyoi taten sich ebenfalls zusammen. Am Baobab-Wasserloch gab es die Mittagsmilch, und danach ein Bad im Schlammloch. Nelion, der sich am Morgen den Waisen angeschlossen hatte, kratzte sich das Hinterteil kräftig am Baobab; als er fertig war, machte er Platz für Mudanda, die es ihm gleichtat.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.05.2020
Donnerstag, 28. Mai 2020
Die unabhängigen Waisen Mashariki, Nelion und Tundani kamen heute den Berg herunter und schlossen sich ihren jüngeren Freunden an. Nach der Mittagsfütterung führten Mashariki und Tagwa die Waisen erst einmal zur Tränke, wo sie ihren Durst löschten, und dann zum Baden ins Schlammloch. Embu, Godoma, Mashariki, Arruba und Pika Pika planschten ausgiebig im Wasser herum, und Tagwa ließ sich anstecken und kam auch noch dazu. Nelion und Tundani verabschiedeten sich dann nach einem Staubbad wieder und ließen Mashariki bei den Waisen. Sie kam am Abend mit zurück zur Auswilderungsstation und ging, nachdem die Waisen wieder in ihre Nachtgehege zurückgekehrt waren, wieder hinaus, um sich ihren Freunden anzuschließen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 24.05.2020
Sonntag, 24. Mai 2020
Am Morgen kamen Tundani und Nelion wieder einmal zum Luzernenheufrühstück zur Auswilderungsstation. Tundani forderte Ndotto zum Kräftemessen heraus, das aber zuende ging, als die Waisen zum Grasen aufbrachen. Die beiden unabhängigen Jungs verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg zum großen Wasserloch, während Mashariki, Mudanda und Embu die Waisenherde den Berg hinauf führten, um dort zu grasen.

