Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.09.2017

Montag, 18. September 2017
Am Morgen naschten Murera und Sonje die Akazienschoten, die der Wind in der Nacht von den Bäumen geweht hatte. Die anderen schlossen sich ihnen an, nur Quanza schaute ihnen zu, während sie lieber Luzernenheupellets futterte. Ziwa fielen plötzlich die Pellets ein, aber als er zurück geeilt war, waren schon keine mehr übrig, und er wurde ärgerlich mit Quanza. Quanza brachte die Waisen dann zu den Chyulu-Bergen, wo Lima Lima frisches Grün zum fressen fand. Alamaya ging in Lima Limas Fußstapfen, sodass er an alle Zweige herankam, die sie heruntergezogen hatte; er wäre sonst zu klein gewesen! Mwashoti, Sonje, Murera und Zongoloni grasten zusammen, während Ziwa, Jasiri und Ngasha weit voraus liefen und so taten, als ob sie schon große und unabhängige Bullen wären, die die Leitkühe nicht mehr brauchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.09.2017

Dienstag, 12. September 2017
Am Morgen waren wilde Elefanten gekommen, um die Babys zu begrüßen, als sie aus den Gehegen kamen. Sonje hob ihren Rüssel und witterte ihre Artgenossen. Die Keeper konnten sie nicht riechen, und so sahen sie sie erst, als sie aus dem dichten Gebüsch kamen, fast genau dort, wo die Keeper gerade Fotos von den Waisen schossen! Die wilden Elefanten waren ziemlich unruhig und stampften eine Weile im Busch herum. Quanza ging nichtsahnend zu einem Bullen, aber sie kam nicht einmal an ihn heran, da er sie drohend von sich fernhielt. Murera übernahm dann das Kommando und brachte die Waisen zu einer anderen Stelle, wo sie nach Akazienfrüchten suchen konnten. Als sie am Wasserloch ankamen, schwammen dort ein paar Schildkröten herum, was Ziwa und Ngasha gar nicht gefiel. Sie planschten mit den Füßen im Wasser herum, damit die Schildkröten Platz machen würden und sie selbst baden konnten.