Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.06.2019

Freitag, 14. Juni 2019
In den Hügeln war es heute sehr neblig, sodass Keeper und Waisen kaum sehen konnten, wohin sie gingen. Am späten Vormittag kam die Sonne durch, aber es blieb trotzdem kühl. Nach der Mittagsmilch wollte niemand so recht baden, und die Keeper wärmten sich mit ihren Pullovern und Mänteln. Shukuru nahm ein paar Schlucke Wasser, und Ngasha hielt gebührend Abstand und schaute ihr zu. Nachdem die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten, brachen sie Seite an Seite mit Shukuru wieder auf. Lima Lima kam herbei und sagte Shukuru Hallo, bevor die beiden weiter in den Wald hinein gingen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019

Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.05.2019

Montag, 27. Mai 2019
Bevor die Waisen sich am Nachmittag auf den Heimweg machten, konnte man das Trompeten der wilden Elefanten hören, und Faraja, Ngasha und Ziwa rannten in die Richtung, aus der sie ihre Artgenossen hören konnten. Ziwa und Faraja trafen auf einen wilden Bullen, der ihnen nicht gerade freundlich gesinnt war, sondern ihnen Staub entgegen blies, um sie zu warnen, nicht näher zu kommen. Faraja kollerte und bat um Erlaubnis, sich den wilden Elefanten anzuschließen, und einer der Bullen hieß Faraja und Ngasha willkommen. Ziwa war allerdings nicht so beliebt, denn er benahm sich deutlich frecher und hörte nicht auf die wilden Elefanten. Einer der Bullen scheuchte ihn immer wieder weg, aber schließlich freundete er sich mit einem anderen an, und von da an war die wilde Herde freundlicher zu ihm. Shukuru machte sich ein ganzes Stück davon, weil sie nichts mit den wilden Bullen zu tun haben und sich nicht von ihnen herumschubsen lassen wollte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.05.2019

Freitag, 17. Mai 2019
Nach der Mittagsfütterung machten sich Ziwa, Ngasha und Faraja davon, um ihre wilden Freunde zu suchen. Ngasha kam gegen 15 Uhr zur Waisenherde zurück, aber Ziwa und Faraja hatten offenbar einen wilden Bullen am Rande der Chyulu-Berge gefunden, mit dem sie etwas mehr Zeit verbrachten. Sie tauchten schließlich wieder auf, als es am Abend Zeit war, zur Auswilderungsstation zurückzukehren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019

Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.