Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.04.2019

Dienstag, 16. April 2019
Als die Waisen heute in der Nähe der Chyulu-Berge grasten, trafen sie auf eine wilde Herde, die schon aus einiger Entfernung zu hören war – sie tröteten und kollerten. Shukuru war der Lärm nicht so recht geheuer, und sie ging vorsichtig voran, aber Lima Lima war begeistert und rannte an ihr vorbei ihren wilden Artgenossen entgegen. Sie wurde freundlich empfangen, und die wilden Elefanten begrüßten sie ausführlich und leisteten ihr Gesellschaft, bis es Zeit für die Mittagsmilch wurde. Am Abend dann, als die Waisen auf dem Heimweg waren, wollte ein wilder Bulle Lima Lima gar nicht gehen lassen und folgte ihr unaufhörlich. Ngasha und Jasiri waren davon gar nicht begeistert, und als sie an der Auswilderungsstation angekommen waren, taten sie sich zusammen und scheuchten ihn zurück in die Büsche. Der wilde Bulle machte sich wieder auf den Weg zurück zu seinen Freunden in den Bergen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2019

Sonntag, 14. April 2019
Ngasha, Faraja und Ziwa werden langsam erwachsen und wollen mehr auf eigene Faust unternehmen. Nachdem sie allerdings gestern erst spät in der Nacht zu den Stallungen zurückgekommen waren, hatten sie ihre Milch verpasst, und so waren sie am Morgen sehr darauf erpicht, ihre Flaschen leer zu trinken. Sie drängelten herum und wollten den Keepern keine Ruhe lassen. Als sie schließlich ihre Milch bekommen hatten, war aber alles wieder gut und sie folgten zufrieden Murera und Zongoloni hinaus in den Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.04.2019

Samstag, 13. April 2019
Am Abend wollten Ngasha, Ziwa und Faraja nicht so zeitig mit zurück nach Hause kommen und blieben noch im Wald. Es war schon spät, als die drei jungen Bullen schließlich am Tor zur Auswilderungsstation auftauchten und auf Einlass hofften. Die Keeper ließen sie herein, und sie konnten sich über das geschnittene Grün hermachen, das für sie bereit lag.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.04.2019

Dienstag, 9. April 2019
Alamaya vertrieb sich die Zeit heute mit Rangeleien. Er spielt in letzter Zeit ab und zu auch mit den größeren Jungs wie Ngasha, und obwohl er jünger ist, schlägt er sich nicht schlecht und schaffte es sogar einmal zu gewinnen! Obwohl er langsam größer und kräftiger wird, ist er gegenüber Murera und Sonje immer noch respektvoll. Er passt auch immer noch sehr auf, dass niemand seinem Schwanzstummel zu nahe kommt, denn das gefällt ihm gar nicht.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.04.2019

Samstag, 6. April 2019
Am Morgen hatten Alamaya und Ziwa ein Kräftemessen, das aber nicht lange andauerte. Alamaya war klar, dass er ein ganzes Stück kleiner ist als Ziwa, der auch häufig mit den größeren Jungs Jasiri und Ngasha trainiert!