Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.05.2018

Dienstag, 1. Mai 2018
Am Abend beschloss Ngasha, dass er sich sehr unabhängig fühlte und eine Nacht draußen verbringen wollte! Er kam erst zum Gehege zurück, um seine Milch zu trinken, drängelte sich dann aber wieder zum Eingangstor hinaus zurück in den Wald. Dort graste er im Gebüsch, und die Keeper dachten schon, er würde sich den wilden Elefanten anschließen, die in der Gegend waren. Als es dann dunkel wurde, merkte Ngasha allerdings, dass er noch ein kleiner Junge ist und doch lieber nicht nachts allein draußen bleiben wollte! So kam er bald zurück und klopfte am Eingangstor, um wieder herein gelassen zu werden. Das taten die Keeper, und so war er schnell wieder zurück in seinem gemütlichen und sicheren Gehege bei Faraja. Die anderen freuten sich, dass er wieder da war und trompeteten ausgiebig. Und auch er schien sehr erleichtert zu sein – die Erfahrung, im Dunkeln draußen zu sein, hatte ihn offenbar ordentlich eingeschüchtert!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.04.2018

Sonntag, 29. April 2018
Heute legte der Regen eine kurze Pause ein, sodass die Waisen es leichter hatten, auf trockenen Wegen ihren morgendlichen Aktivitäten nachzugehen. Alamaya und Mwashoti gingen voran und brachten die Waisen zu den Quellen, wo das Wasser in Strömen floss. Am Ufer warteten etliche Krokodile darauf, dass die Sonne herauskam und sie sich wärmen konnten. Murera musste mit den Raufbolden Ngasha und Jasiri schimpfen, die die kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya ärgern wollten.