Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.01.2018

Montag, 8. Januar 2018
Am Morgen kamen einige wilde Herden zu den Stallungen, noch bevor die Waisen herauskamen. Sie hatten auch ein paar süße kleine Babys dabei. Die Keeper versuchten, sich so gut es ging zurückzuhalten, und hielten sich immer in der windabgewandten Richtung auf, damit die Elefanten sie nicht riechen konnten. Die wilden Elefanten waren sehr freundlich zu den Waisen; sie begrüßten sie ausführlich und kollerten ihnen fröhlich zu. Jasiri, Ngasha und Faraja schauten sich nach den weiblichen Elefanten um und fingen an, auf ihnen herumzuklettern. Aber sie sind natürlich immer noch kleine Jungs und noch nicht alt genug, sie mit ihnen zu paaren. Die Keeper sahen amüsiert zu, wie Jasiri von einer wilden Kuh abgeworfen wurde, nachdem er versucht hatte, auf ihren Rücken zu klettern.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.12.2017

Samstag, 30. Dezember 2017
Beim Mittagsschlammbad gingen sich Lima Lima, Zongoloni, Ziwa und Ngasha mit Wasser bespritzen. Danach ließen sie Mwashoti und Alamaya bei Murera und den Keepern, die unter dem Baum ihr Mittagessen zu sich nahmen. Als Lima Lima zurückkam und staubbaden wollte, fand sie dort den frischen Kadaver eines Buschbocks. Sie hatte ihn schon gewittert und kam zu den Keepern, um sie wissen zu lassen, dass irgendetwas nicht stimmte. Als sie ihr folgten, sahen sie den Kadaver auch, der wahrscheinlich von einem Leoparden dort liegengelassen worden war; sie trugen ihn ins Gebüsch, damit er die Waisen beim Staubbad nicht stören würde. Am Abend kamen die Waisen dann nach Hause zu ihrer Milch gelaufen wie beim Endspurt eines Marathons – außer Murera und Sonje natürlich, die gemächlicher zu ihren Flaschen gingen.