Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.02.2019

Dienstag, 12. Februar 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich an der Auswilderungsstation, nachdem sie ihre Milch getrunken und Ergänzungsfutter gefressen hatten. Ngilai spielte auf den roten Erdhaufen und trompetete dabei laut, sodass Suswa herbei gerannt kam und ihn bremsen wollte. Er ließ sich aber nicht stören, und Suswa gab schließlich auf und ließ ihn weiterspielten. Kenia wich ihrem Adoptivbaby Araba nicht von der Seite, während die anderen spielten. Ndii lehnte an einem Felsen und schuffelte sich mit der ganzen Seite daran. Panda tat das gleiche an einem anderen Felsen, und gab sich alle Mühe, Mbirikani fern zu halten. Draußen im Nationalpark stellten sich Ishaq-B und Lentili vor der brennenden Sonne unter einem Baum unter. Am Wasserloch kratzte sich Murit am Baobab, trat aber die Flucht an, als er Mbirikani auf sich zukommen sah. Araba und Nguvu spielten schön zusammen im Wasserloch, und Panda versuchte, Nelion davon abzuhalten, Tahri zu stören, die ebenfalls ihren Spaß im Wasser hatte. Ndii passte schließlich auf, dass niemand Tahri ärgern konnte. Am Nachmittag wurde dann in der Nähe des Wasserlochs weiter gegrast.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.01.2019

Mittwoch, 30. Januar 2019
Tundani und Bada führten die Waisen am Morgen zur Südseite des Mazinga-Bergs, wo sie in der Nähe des KWS-Hauptquartiers zu grasen begannen. Ndotto, Ngilai, Ndii und Suswa machten sich gar nicht die Mühe, ihren Freunden hinterher zu gehen, sondern nahmen eine Abkürzung über die Felsen an den Stallungen. Als sie die anderen erreicht hatten, legte sich Ngilai auf den Boden und rollte sich voller Stolz herum. Die Waisen grasten in kleinen Gruppen: Mbegu und Murit blieben zusammen, genauso wie Ndotto, Lasayen und Ngilai. So ging es bis Mittag, und dann wurde am Baobab-Wasserloch gebadet. Nach dem Einstauben schlossen sie sich einer wilden Herde, die zum Saufen gekommen war, an. Mashariki begrüßte ihre wilden Artgenossen und hatte es dabei wohl insgeheim auf ein kleines Kalb abgesehen. Gleichzeitig umgarnten die wilden Elefanten allerdings die kleine Tahri, was die Sache sehr verkomplizierte. Ishaq-B wollte Tahri zurück holen, wurde aber von einer jungen Kuh herausgefordert und abgelenkt. Kihari, Ndii und Bada kamen ihr zu Hilfe, und gemeinsam schafften sie es, Tahri wieder zur Waisenherde zu bringen. Die vier brachten auch gleich das kleine Kalb mit, doch drei Teenager der wilden Herde verlangten ihre kleine Schwester zurück und verwickelten Panda, Nelion und Bada in Ringkämpfe. Die beiden Herden grasten dann noch etwa eine Stunde zusammen, bevor sie wieder ihrer eigenen Wege gingen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.01.2019

Montag, 21. Januar 2019
Ndotto wollte sich am Morgen am Felsen kratzen, aber Nguvu hatte auch schon ein Auge auf den Felsen geworfen. Er kam mit aufgestellten Ohren auf Ndotto zu, bereit, es mit ihm aufzunehmen! Ndotto weiß aber, was sich gehört und machte seinem älteren Artgenossen Platz, sodass Nguvu die Kratzeinheit genießen konnte. Kihari legte ihren Rüssel auf Godoma ab, während diese Wasser aus der Tränke soff. Ngilai, Panda und Murit löschten ebenfalls ihren Durst – und spielten dann noch ein paar Minuten mit dem Wasser und spritzten damit herum! Kenia versuchte, die Waisenherde zum Aufbruch zu bewegen, aber die jüngeren Elefanten wollten ihre Spiele noch nicht beenden. Ndoria und Bada schafften es schließlich, sie zu überzeugen mitzukommen.