Montag, 20. April 2020
Obwohl Roho noch ziemlich klein ist, lässt er sich schon auf Kräftemessen mit den älteren Waisen ein; er schiebt an ihnen herum und tut so als wenn er sich verjagen wollte. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist auch, den älteren Mädchen das Grün direkt aus dem Mund zu stibitzen, vor allem bei Tagw, Maisha und Tamiyoi. Beim Grasen läuft er zwischen den Mädchen hin und her und versucht herauszufinden, wer das leckerste Grün futtert. Dann stellt er sich daneben und schnappt sich vorsichtig das eine oder andere Blatt oder einen Zweig aus ihrem Mund! Die älteren Mädchen haben normalerweise nichts dagegen, nur Tagwa wird manchmal etwas unleidlich, wenn er etwas von ihrer verschütteten Milch aufschlecken will. Roho hat es allerdings nicht gern, wenn er die Aufmerksamkeit der Mädchen mit jemand anderem teilen muss! Wenn Naleku dabei ist, versucht er manchmal, sie weg zu schubsen. Aber Naleku lässt sich nicht so leicht einschüchtern und schubst dann zurück. Tagwa kümmert sich oftmals nicht weiter darum, aber Tamiyoi und Maisha gebieten dem Geschubse schnell Einhalt, bevor es zu ruppig wird. So lernen die kleinen Elefanten, ihren Platz in der Herde zu finden und wie sie sich benehmen sollten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.04.2020
Sonntag, 19. April 2020
Im Wald konnte man die Elefanten fröhlich herumwuseln und spielen sehen. Maisha rangelte mit Sattao, Tagwa spielte mit Tamiyoi, und Kiombo, Maktao und Musiara forderten sich gegenseitig heraus und jagten sich im Wald herum. Naboishu rannte den kleinen Babys Naleku und Roho hinterher und versuchte, ihnen auf den Rücken zu klettern.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.04.2020
Sonntag, 19. April 2020
Einige der Waisen hatten eine ziemlich unruhige Nacht, denn am Abend regnete es lange Zeit recht stark. Es ging gegen 20 Uhr los, und das schien Maktao, Larro und Mukkoka sehr zu stören. Sie konnten nicht schlafen und liefen stattdessen in ihren Gehegen umher, wobei sie sich nicht weit von ihren Keepern weg trauten. Nach Mitternacht ließ der Regen dann endlich nach, und Maktao und Mukkoka schliefen bald ein. Larro blieb dagegen weiter unruhig, und als die Tore um 6 Uhr morgens geöffnet wurden, schien sie sehr froh zu sein, heraus zu kommen. Kaum war ihr Tor offen, flitzte sie heraus und lief zu Maxwells Gehegetor hinüber, um das große Nashorn zu begrüßen. Nachdem sie sich ein paar Minuten berüsselt und beschnüffelt hatten, legte sich Maxwell wieder schlafen, und Larro eilte den anderen hinterher, hinaus in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.04.2020
Samstag, 18. April 2020
Am Morgen war es kühl und bewölkt, als die Waisen aus ihren Ställen und Gehegen kamen, und als sie in den Wald gingen, fing es plötzlich an, heftig zu regnen. Sie rannten alle zu den Bäumen, um sich dort unterzustellen. Naboishu, Mukkoka, Luggard und Larro hatten als erste ein trockenes Plätzchen gefunden und waren schnell umringt von den anderen, wobei sie den großen Waisen wie Tagwa Platz machen mussten. Als es wieder aufhörte zu regnen, kamen sie wieder heraus und breiteten sich auf einer Lichtung aus. Naboishu lockerte mit seinen Stoßzähnchen etwas Erde auf, um sie sich über den Rücken zu werfen und sich so aufzuwärmen. Tamiyoi und Naleku kamen dazu und leisteten ihm bei dem kleinen Staubbad Gesellschaft. Er wurde aber von Raufbold Dololo beiseite gedrängt. Tamiyoi ließ sich vom frechen Dololo nicht stören und staubte sich weiter ein. Nach einer Weile rollten sich dann alle Elefanten auf dem warmen Boden herum.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.04.2020
Freitag, 17. April 2020
Musiara geht häufig ein Stück hinter der Herde. Auch in der Wildnis kann man häufig beobachten, dass die großen Bullen am Ende der Herde gehen und aufpassen, dass keine Gefahr von hinten lauert. Musiara verscheucht dabei in der Regel die Paviane, bevor sie auch nur in die Nähe der Waisenherde kommen können, sodass die anderen ihre Ruhe vor ihnen haben.

