Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.03.2020

Dienstag, 17. März 2020
Ziwadi und Luggard leisteten sich den Nachmittag über etwas Abseits der Herde Gesellschaft. Dololo, der eine kleine Schwellung am Fuß hat, humpelt ein wenig und hat Mühe, mit den anderen mitzuhalten. Irgendwann war es ihm zuviel, und er schloss sich Ziwadi und Luggard an, die deutlich langsamer unterwegs sind.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.03.2020

Montag, 16. März 2020
Wenn Kiko sich in den Kopf gesetzt hat, bei den Elefanten zu grasen, hält ihn so leicht nichts davon ab, auch nicht, wenn die älteren Waisen versuchen, ihn weg zu scheuchen. Nabulu, Maisha und Kiasa behielten ihn heute gut im Auge, und wann immer er ihnen zu Nahe kam, jagten sie ihn wieder weg. Für den Giraffenjungen ist das alles ein tolles Spiel! Er wird sich aber bald von den Elefanten verabschieden müssen, denn seine Reise in eine Auswilderungsstation steht kurz bevor.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.03.2020

Montag, 16. März 2020
Tagwa kann eine strenge Mini-Leitkuh sein, und sie sucht sich genau aus, mit wem sie zusammen futtert – und das kann sich von Tag zu Tag ändern. Da sie die größte der Waisenherde ist, kommt sie besser als alle anderen an die frischen Zweige hoch oben in den Bäumen. Heute brach sie etliche davon ab, und Larro, Roho, Naleku und Ziwadi wuselten um sie herum, um die heruntergefallenen Leckerbissen zu fressen. Als aber Kiombo und Sattao dazukamen, um auch etwas abzubekommen, wurden sie schnell wieder von Tagwa verscheucht! Sie hielt sofort inne und jagte die beiden Jungs weg, wobei sie sie mit den Stoßzähnen in den Hintern piekste. Sie war so unnachgiebig, dass die Keeper dazwischengehen und sie davon abhalten mussten, Kiombo und Sattao noch weiter herum zu scheuchen. Tamiyoi dagegen ist sehr viel freundlicher und teilt sich ihr Grün gern mit allen, die etwas ab haben wollen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2020

Sonntag, 15. März 2020
Der Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat es erforderlich gemacht, dass die öffentliche Besuchsstunde zur Mittagsfütterung erst einmal bis auf weiteres abgesagt werden muss. Das führte heute zu einiger Verwirrung unter den Elefanten, als sie sich bereit machten, hinunter zum Schlammloch zu gehen. Sie sammelten sich in ihren üblichen Gruppen, Kiasa mit Maktao, Larro, Ziwadi, Roho und Naleku, sowie Tagwa und Tamiyoi mit dem Rest der Herde. Dann nahmen die Keeper sie aber alle zusammen mit hinunter, und das schien sie so zu verwirren, dass einige von ihnen wieder kehrt machen und in den Wald zurück gehen wollten! Tagwa, Dololo, Roho und Ziwadi versuchten, den Weg wieder zurück zu gehen, und ließen die Keeper durch lautes Kollern wissen, dass sie das alles sehr komisch fanden! Auch Luggard war überrascht, mit zum Schlammloch geleitet zu werden, denn er kommt normalerweise um die Zeit nicht mit. Er freute sich aber sehr, seine Milch dort bei den anderen zu trinken und sich ihnen dann beim Spielen im Matsch anzuschließen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2020

Samstag, 14. März 2020
Elefanten haben eine erstaunliche Art, miteinander zu kommunizieren. Wenn einmal einer der jüngeren Waisen wie Roho oder Naleku nachts im Stall unruhig ist und eines der älteren Mädchen, wie Maisha, das mitbekommt, dann fangen sie an, sehr tief zu kollern, als ob sie die anderen Mädchen, Tagwa, Tamiyoi oder Kiasa, informieren würden. Nach einer Weile beginnen sie alle zu kollern und lassen so die kleinen Babys wissen, dass alles in Ordnung ist. Wenn die Kleinen die älteren Mädchen kollern hören, beruhigen sie sich schnell wieder und schlafen auch bald wieder ein!