Samstag, 22. Juni 2019
Es war wieder ein kalter Tag, und die Waisen blieben dicht beieinander, um sich gegenseitig warm zu halten. Ziwadi, Dololo und Luggard kuschelten sich zusammen und knabberten an dem frischen Grün. Ziwadi macht sich gut und scheint langsam wieder zu Kräften zu kommen; sie ist jetzt häufiger mit den anderen Waisen unterwegs und traut sich von ihren Keepern weg. Es ist schön zu sehen, dass sie sich langsam an das Leben im Waisenhaus gewöhnt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.06.2019
Freitag, 21. Juni 2019
Kiasa heckte am Morgen wieder einmal etwas aus: Bei der 9-Uhr-Fütterung ließ sie Maisha keine Ruhe und hatte es auf ihre Milchflasche abgesehen! Die Keeper mussten sie schließlich weg manövrieren, weil sie nicht locker lassen wollte. Sogar Larro schien sich Sorgen um Maisha zu machen, denn sie wich nicht von ihrer Seite und wollte sichergehen, dass sie in Ruhe ihre Milch austrinken konnte. Nachdem Kiasa eingesehen hatte, dass sie so nicht weiterkam, schlich sie um die Schubkarre herum, in der Hoffnung, dort noch etwas Milch abstauben zu können. Die Keeper ließen sie schließlich die verschüttete Milch aufschlecken, und das schien sie zufriedenzustellen. Als sie fertig war, machte sie sich mit dem Rest der Waisen wieder hinaus in den Busch zum Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.06.2019
Donnerstag, 20. Juni 2019
Mukkoka ist immer noch ganz wild auf seine Milch. Er scheint genau zu wissen, wann es Zeit ist für die Fütterung, denn dann beginnt er zu trompeten und kollert laut, bis er zur Milchfütterung gehen kann. Wenn er einmal bei den letzten dabei ist, die zu ihren Flaschen kommen, bellt er noch lauter. Bei der Fütterung um 9 Uhr kam er heute so schnell angerannt, dass er auf den Felsen stolperte; er hatte sich aber schnell wieder gefangen und sprintete weiter seinem Keeper mit der Flasche entgegen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.06.2019
Dienstag, 18. Juni 2019
Am Morgen war es so kalt, dass einige der Waisen wie Luggard, Musiara und Larro gar nicht aus ihren Ställen kommen wollten. Als die Keeper ihre Tore öffneten, bewegten sie sich nicht vom Fleck und beschwerten sich kollernd, wenn die Keeper versuchten, sie zum herauskommen zu animieren. Die Keeper ließen sie schließlich in Ruhe selbst entscheiden, wann sie soweit waren. Maktao, Dololo und Mukkoka dagegen wuselten schon fröhlich draußen herum und jagten sich gegenseitig. Auch Nashon Maxwell, der sonst vor den Elefanten wach ist, verkroch sich tiefer in sein Bett aus Heu. Bei der mittäglichen Besuchsstunde traute sich niemand ins Wasser, und alle futterten nur ihr Grün. Kiombo und Nabulu lieferten sich ein Tauziehen um einen der Zweige, und Nabulu stellte sich Kiombo geschickt in den Weg, damit er nicht herankam. Kiombo trompetete und kollerte protestierend, bevor er schließlich aufgab.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.06.2019
Montag, 17. Juni 2019
Seit dem Umzug der älteren Jungs Jotto, Ambo, Mapia und Emoli hält keiner mehr so richtig die kleineren Bullen Dololo, Sattao, Musiara, Kiombo, Maktao und Mukkoka in Schach. Vor allem Dololo und Sattao genießen ihre neuen Freiheiten und werden frecher. Sie versuchen, immer einmal wieder die anderen Waisen wie auch die Besucher bei der Besuchsstunde herumzuschubsen. Wenn die Keeper nicht hinschauen, rennen sie am Absperrband entlang, stoßen die Leute an und rennen dann begeistert zurück zu ihren Freunden. Die Keeper müssen sie gut im Auge behalten!

