Sonntag, 28. April 2019
Sattao, der Stallnachbar von Larro, ist immer sehr freundlich und kontaktfreudig. Wenn er am Abend zurück in seinem Stall ist, begrüßt er die Pateneltern, die bei ihm vorbeikommen und berüsselt und beschnuppert sie über die Tür hinweg. Er scheint sich immer über Besuch zu freuen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.04.2019
Samstag, 27. April 2019
Kiasa ist und bleibt ein kleiner Frechdachs. Bei der Mittagsfütterung war ihr ihre Milch nicht genug, und sie ging zur Schubkarre mit den Flaschen zurück, um noch etwas verschüttete Milch auf zu schlürfen. Sie wurde aber enttäuscht, denn es war nichts zu finden. Aus lauter Ärger warf sie einige der leeren Flaschen herum, bevor sie wieder abzog.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.04.2019
Freitag, 26. April 2019
Der Tag begann schön sonnig und warm, aber gegen Nachmittag hatte es sich zugezogen, und es hatte begonnen zu regnen. Larro, Mukkoka, Dololo und Luggard wurden schnell zurück zu ihren Ställen gebracht, wo sie vor dem Regen geschützt waren. Sogar Musiara und Maktao wollten nicht im Regen draußen bleiben und folgten ihren Freunden, ohne dass die Keeper es merkten! Die Waisen draußen drängelten sich unter die Bäume, und ein paar von ihnen schafften es auch unter die Schirme der Keeper. Nashorn Maxwell dagegen war ganz in seinem Element. Er rannte begeistert in seinem auf und ab und rollte sich im Matsch herum, und als der Regen wieder nachließ, waren er wie auch die Gehegewände über und über mit Schlamm bedeckt! Als es aufhörte zu regnen, konnten auch Larro, Mukkoka, Dololo und Luggard herauskommen und sich wieder ihren Freunden draußen im Wald anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.04.2019
Donnerstag, 25. April 2019
Nachdem es jetzt etwas geregnet hat, war es am Morgen kühl, und es nieselte noch ein wenig. Daher mussten die Jüngeren wie Larro, Mukkoka, Dololo und Maktao mit ihren wärmenden Decken hinaus gehen. Gegen Nachmittag war die Sonne herausgekommen, und die Waisen konnten sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen. Einige staubten sich mit der warmen Erde ein, während andere sich im Schlamm herumrollten. Die größeren Jungs wie Mapia, Jotto und Ambo lockerten die Erde mit ihren Stoßzähnen auf, und die kleinen Babys wie Dololo, Emoli, Maisha, Musiara und Maktao konnten den entstandenen Matsch nutzen und sich ihn auf den Rücken spritzen. Als die Sonne sich allerdings wieder dem Horizont entgegen bewegte, wurde es wieder kühler, und die jüngeren Elefanten bekamen wieder ihre Decken umgehängt.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.04.2019
Mittwoch, 24. April 2019
Musiara und Luggard sind weiterhin beste Freunde und Stallnachbarn, und weil Luggard mit seinem hinkenden Bein nicht so schnell laufen kann, lässt sich auch Musiara meistens Zeit. So hängen die beiden häufig hinter der Herde her, wenn die anderen schon längst im Gebüsch verschwunden sind. Als sie heute zusammen grasten, kamen zwei kämpfende Impala-Männchen vorbei gerannt, was Musiara und Luggard erschreckte. Musiara ließ einen lauten Schrei los, sodass gleich Mini-Leitkuh Tagwa angelaufen kam, um nach dem Rechten zu sehen. Der Rest der Herde schloss sich ihr an und trompetete, stampfte und stellte die Ohren auf. Mapia und Emoli warfen mit abgebrochenen Zweigen in der Luft herum, und Büsche wurden entwurzelt – so machten sich die Elefanten Mut für jegliche Gefahr, die sie womöglich erwarten könnte. Als Tagwa mit Musiara und Luggard zu den anderen zurückkam, merkten sie aber, dass alles in Ordnung war, und es kehrte bald wieder Ruhe ein.

