Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.10.2018

Donnerstag, 18. Oktober 2018
Heute zeigte sich wieder einmal, wie schlau schon die kleinen Elefanten sind! Als die Waisen am Morgen in den Wald gingen, blieb Maktao ganz unauffällig zurück, weil er ein paar Luzernenheupellets am Boden entdeckte hatte. Er sammelte sie ganz still und leise auf, und niemand merkte, dass er zurück blieb. Erst als die Keeper sich draußen im Wald ihren morgendlichen Tee einschenkten, merkten sie, dass Maktao fehlte; er scharwenzelt sonst gerne um sie herum, wenn sie ihren Tee trinken, sodass es ihnen in diesem Moment gleich auffiel! Sie begannen gleich, im Gebüsch nach ihm zu suchen. Ein Keeper, der zu den Stallungen zurück gegangen war, um seinen Pullover zu holen, sah Maktao schließlich, der sich fröhlich die Pellets schmecken ließ, und nahm ihn mit hinaus zu seinen Freunden.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.10.2018

Mittwoch, 17. Oktober 2018
Bevor die Waisen zur Fütterung um 11 Uhr gingen, vergnügten sie sich in den Pfützen, die der nächtliche Regen hinterlassen hatte. Einigen von ihnen, wie Tamiyoi, Kiasa, Emoli und Enkesha, gefiel es so gut beim Herumwälzen, dass sogar die Aussicht auf ihre Milchflaschen sie nicht so recht motivieren konnte herauszukommen – wie kleine Kinder, die nicht zum Essen aus dem Planschbecken kommen wollen! Einer der Keeper musste sogar in den Schlamm steigen, und sie herausholen. Als sie schließlich bei der Fütterung ankamen, tranken sie ihre Milch und wollten dann nicht mehr baden, weil sie sich schon im Wald ausgetobt hatten. Stattdessen futterten sie das Grün, das für sie bereit lag. Sagala, Ndiwa, Malkia und Kuishi wollten dann nach der Besuchsstunde gleich zurück zu dem Schlammloch, das sie gefunden und an dem sie so viel Spaß gehabt hatten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 16.10.2018

Dienstag, 16. Oktober 2018
Am Morgen waren die Waisen gelassen und grasten in aller Ruhe, ohne irgendwelches Spektakel zu machen. Als es aber weiter in den Wald hinein gehen sollte, merkte Sana Sana, dass keiner der kleinen Elefanten wie Merru, Dololo und Mukkoka dabei waren. Sie machte plötzlich kehrt und begann, trompetend in Richtung der Stallungen zurück zu rennen – sie wollte nicht ohne die Kleinen weiter gehen! Als die anderen sie sahen, folgten sie ihr, allen voran Ndiwa und Sagala. Sana Sana sah dann sehr viel zufriedener aus, als sie endlich Merru getroffen hatte, und sie begleitete sie langsam hinaus in den Wald. Sie futterten von den Büschen, an denen sie vorbei kamen, Kiasa und Enkesha eskortierten sie als Kindermädchen und Sana Sana kollerte glücklich.