Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.09.2018

Montag, 24. September 2018
Gestern Abend hatten die Keeper mit Emoli zu kämpfen, der seinen Stall für ein neu gerettetes Baby frei machen und in ein Gehege umziehen sollte. Er ist auch schon ziemlich groß für einen Stall, aber er wollte partout nicht! Er machte es den Keepern deutlich schwerer als Maisha, die sehr viel mehr Verständnis dafür gezeigt hat, dass sie umziehen muss. Der kleine Neuling, der in der Nähe von Ithumba gerettet wurde, war in der Nacht sehr unruhig und versuchte, über die Holzwand im Stall zu Dololo hinüber zu klettern. Sattaos geruhsame Nacht wurde jäh unterbrochen, damit die beiden ihre Ställe wechseln konnten. Am darauffolgenden Tag waren die Waisen aber gut gelaunt, und Sattao, der das Schlammbad normalerweise nicht mag, schwamm heute begeistert darin herum.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.09.2018

Sonntag, 23. September 2018
In den letzten Tagen konnten die Waisen immer nach der öffentlichen Besuchsstunde etwas Zeit mit den Neulingen Merru und Dololo und auch Luggard verbringen, bevor sie wieder in den Wald gehen. Als es heute soweit war, schlief Dololo gerade. Er schläft manchmal nachts nicht gut und ist dann am Tag müde, sodass er sich häufiger zu einem Mittagsschlaf hinlegt. Um Dololo nicht zu wecken, ging Tamiyois Gruppe gleich wieder grasen, aber die älteren Waisen waren etwas neugieriger. Ndiwa, Sana Sana, Sagala, Malkia und Tagwa kamen, um nach den drei Kleinen zu schauen, und Tagwa, Ndiwa und Sagala gingen gleich mit Tamiyois Gruppe mit. Malkia und Sana Sana blieben aber noch eine Weile. Malkia ging zu dem schlummernden Dololo und versuchte, ihn zu wecken, indem sie ihn sanft mit dem Fuß anstieß. Sana Sana fand das allerdings gar nicht gut, und sie versuchte, Malkia davon abzuhalten. Schließlich scheuchte sie sie sogar weg von dem schlafenden Baby, und nachdem Malkia verschwunden war, legte sie sich neben ihn, umrüsselte ihn und tätschelte ihn vorsichtig mit dem Rüssel, während er weiterschlief.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.09.2018

Samstag, 22. September 2018
Die Waisen waren heute außerordentlich ruhig und entspannt und grasten friedlich vor sich hin. Auch bei der Milchfütterung wollte niemand ins Schlammbad gehen, denn es war sehr bewölkt. Sie fraßen nur von den grünen Zweigen und wollten noch nicht einmal viel spielen. Der kleine Merru macht sich langsam besser, und seine Angewohnheit, immer nach links zu laufen, geht zurück. Das lässt alle hoffen, nachdem die Befürchtung groß war, dass er nach dem Verlust seiner Familie einen Hirnschaden erlitten haben könnte. Er dreht sich jetzt nur noch selten im Kreis.