Donnerstag, 20. September 2018
Als sich heute der kleine Merru den anderen Waisen im Wald anschloss, kümmerte sich die sonst so freche Kiasa rührend um ihn. Sie umrüsselte ihn und begrüßte ihn in der Gruppe und passte gut auf ihn auf. Sie schob die anderen Kleinen, Maktao und Musiara, die ihn auch kennenlernen wollten, immer wieder weg. Kiasa war ausnahmsweise einmal nicht so aufmüpfig wie sonst, sondern sehr freundlich zu dem kleinen Neuling, folgte ihm überall hin und begleitete ihn beim Kennenlernen mit den anderen.
Die Rettung von Mukkoka
Am 20. September 2018 war der Chef des Schlingenentfernungsteams der Region Tiva, Nterto Kapina, auf einem Routineflug zusammen mit DSWT-Pilot Neville Sheldrick, als er die Spuren eines offenbar allein umherirrenden Elefantenkalbs am Fluss Tiva erspähte.
Die einzigen Wasserstellen entlang des ausgetrockneten Flussbetts sind zurzeit flache, kurzlebige Wasserlöcher. Daher ist der Sand gezeichnet von Hunderten von Spuren wilder Elefanten. Trotzdem konnte Nterto Kapina die eine, etwas frischere Spur erkennen, die von einem einzelnen kleinen Elefanten, der ohne seine Herde unterwegs gewesen war, stammen musste. Aus der Luft verfolgten sie die Spuren gut 20 Kilometer, bevor sie schließlich verschwanden. Da trotz längerer Suche entlang des Flusses aus der Luft kein Kalb zu sehen war, kam ein Team am nächsten Tag, um an der Stelle, an der die Spuren aufhörten, weiter zu suchen. Aber auch sie konnten es nicht finden.
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Waisenblogs-Bilder Nursery, 19.09.2018
Mittwoch, 19. September 2018
Malkia hat ihre Milch ausgetrunken
Malima kaut auf ihrem Rüssel herum
Sagala hat ein schönes Plätzchen zum Grasen gefunden
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.09.2018
Mittwoch, 19. September 2018
Heute Morgen waren die Waisen sehr übermütig! Es begann damit, dass Jotto zum Spaß mit Sana Sana rangelte, was irgendwann dazu führte, dass die beiden aufgeregt im Gebüsch herumrannten, trompeteten und alles niederstampften. Tagwa, Malkia, Sagala, Ndiwa, Malima und Tamiyoi wurden auf das Geschrei aufmerksam und machten mit. Am Ende schlossen sich alle anderen auch noch an, und es war ein einziges Herumtoben im Wald. Sogar Luggard wollte nicht außen vor bleiben und jagte mit herum. So ging es, bis es Zeit für die 9-Uhr-Fütterung war, und dann hatten die Keeper einiges zu tun, um die Waisen zu beruhigen. Damit die Keeper bei der Fütterung hinterher kommen, sollen immer nur ein paar der Waisen gleichzeitig hingehen. Die größeren Mädchen Tagwa, Sana Sana, Ndiwa, Sagala und Malkia waren aber so aufgekratzt, dass sie immer wieder versuchten, an den Keepern, die sie zurückhalten wollten, vorbei zu kommen. Schließlich schafften es Ndiwa, Sagala und Sana Sana zusammen mit Kiasa, Maisha und Emoli sich hinten um die Büsche herum zu schleichen und den Keepern zu entwischen. Es war tatsächlich, wie einen Sack Flöhe zu hüten, an diesem Morgen!
Waisenblogs-Bilder Nursery, 18.09.2018
Dienstag, 18. September 2018
Ndiwa bekommt um 9 Uhr ihre Milch
Maktao, Sattao und Sagala genießen ihre Milch
Sattao und Tagwa

