Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.05.2018

Montag, 7. Mai 2018
Maktao ist ein ruhiger Junge, aber wenn er sich einmal für etwas entschieden hat, dann bringt ihn nichts mehr davon ab! Als die Waisen heute auf dem Weg in den Busch waren, kamen sie an einer Stelle vorbei, an der einiges Wasser stand, in das Maktao nicht hinein laufen wollte. Maisha und Kiasa gingen hinter ihm und schoben von hinten, damit sie nicht den Anschluss verlieren würden. Kiasa sah sich das nicht lange an und schob Maktao ins Wasser. Dieser war verärgert und wollte zurück schubsen, aber er rutschte im Wasser aus, sodass Kiasa weitergehen konnte, bevor er sich wieder aufgerappelt hatte. Doch dann rannte er hinter ihr er; ihm war klar, dass Kiasa sich nichts gefallen lässt, also beschloss er, sie in den Schwanz zu beißen! Daraufhin rannte Kiasa davon, dicht gefolgt von Maktao. Danach ging sie ihm den ganzen Tag aus dem Weg, und Maktao hoffte, dass sie ihre Lektion gelernt hatte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.05.2018

Sonntag, 6. Mai 2018
Mapia ist ein freundlicher Junge, der sich normalerweise nicht in den Vordergrund drängelt; er mag Rangeleien nicht besonders und auch das Schlammbad nicht allzu sehr, vor allem beim großen Schlammloch. Draußen im Busch grast er meistens fleißig, wenn die anderen mit Ringkämpfen beschäftigt sind oder sich im Matsch herumrollen. Heute leerte der süße Bengel seine Milchflasche, ging dann an den Besuchern vorbei und machte sich über das geschnittene Grün her. Schließlich suchte er sich eine Ecke aus, wo er den Besuchern den Rüssel entgegen strecken konnte, damit diese ihn tätschelten. Er setzte sich auf den Boden und wirbelte den Rüssel herum, was die Zuschauer natürlich bezaubernd fanden! Besonders die Schulkinder waren begeistert, dem spielenden Elefantenbaby so nahe zu sein!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.05.2018

Samstag, 5. Mai 2018
Ndotto und Ngilai werden langsam zu Teenagern und beginnen, sich entsprechend zu benehmen. Sie hören nicht mehr auf die Keeper, besonders bei der Milchfütterung. Sie sind die ältesten Jungs in der Waisenherde, und so ärgern sie häufig die kleineren, um ihre Vorherrschaft zu demonstrieren. Wenn sie fertig sind mit ihren Flaschen, verlangen sie nach mehr Milch und nerven die, die noch trinken. Sie drängeln sich dann zur Schubkarre vor, und wenn sie weggeschickt werden, hören sie nicht, sondern stellen sich den Keepern entgegen und drohen, sie zu schubsen! Früher konnte man das so interpretieren, als wollten sie nur spielen, aber jetzt meinen sie es ernst! Sie präsentieren sich geradezu bei der öffentlichen Besuchsstunde, und wenn es wieder in den Wald geht, wollen sie manchmal partout zurück ins Schlammloch. Sie verhalten sich schon wie Bullen, die den anderen zeigen wollen, dass sie das sagen haben.