Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.03.2021

Dienstag, 2. März 2021
Kiasa und Nabulu sind, im Gegensatz zu den meisten anderen, oft darauf erpicht, tiefer in den Wald hinein zu gehen. So war es auch heute Morgen – während die anderen unter den wachsamen Augen von Mini-Leitkuh Maisha spielten, machten diese beiden sich ins Dickicht davon. Die Keeper holten sie allerdings erst einmal wieder zurück, um den anderen Zeit zu geben, ihnen zu folgen. Naboishu und Kindani rollten sich auf dem Boden herum, und Maisha, Larro und Roho bewarfen sich mit Erde und wärmten sich beim staubbaden auf. So grasten Kiasa und Nabulu erst einmal in der Nähe der anderen, und auch Kinyei schloss sich ihnen an. Als dann alle fleißig am Grasen waren, stahlen sich Kiasa und Nabulu wieder ein wenig davon, und auch Ziwadi und Olorien machten Anstalten, ihnen zu folgen. Einer der Keeper ging mit und behielt sie im Auge. Als es dann auf die Mittagsfütterung zuging, sammelten die Keeper sie alle zusammen, damit sie zu ihren Milchflaschen gehen konnten. Am Nachmittag wollte dann niemand mehr woanders hin, und die ganze Herde graste zufrieden zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.03.2021

Montag, 1. März 2021
Mukkoka, Maktao und Maisha verstehen sich sehr gut, und natürlich auch mit Maktaos bestem Freund und Gehegenachbarn Kiombo. Sie waren heute den ganzen Tag mit kleinen Kräftemessen beschäftigt und wechselten sich dabei immer wieder ab. Meistens rangeln die Jungs miteinander, und auch Naboishu macht ab und zu mit, aber gelegentlich lässt sich auch Maisha überreden mitzuspielen. Dann sind vor allem Mukkoka und Maktao begeistert!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.03.2021

Montag, 1. März 2021
Kiasa und Larro sind zwar oft frech und werden gern einmal vorlaut, aber sie sind trotzdem gute Freunde. Heute grasten sie den ganzen Tag zusammen und legten immer einmal wieder kleine Ringkämpfe zwischendurch ein. Einmal genehmigten sie sich auch eine Staubbad und pusteten sich dabei die Erde mit dem Rüssel ordentlich über Bauch und Rücken.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 01.03.2021

Montag, 1. März 2021
Obwohl die Waisen alle gut miteinander auskommen, gibt es natürlich immer wieder besonders enge Freundschaften unter ihnen. In letzter Zeit scheint sich eine solche Freundschaft zwischen Ziwadi und Kinyei zu entwickeln. Die beiden verbringen draußen im Wald viel Zeit zusammen beim Grasen. Auch Olorien versteht sich gut mit den beiden. Als sie heute alle zusammen im Busch futterten, legte Ziwadi liebevoll ihren Rüssel auf Kinyeis Rücken ab.

Die Rettung von Esoit

 

Ein Anruf beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) am Abend des 3. Mai 2021 löste Besorgnis aus: Eine schwer verletzte Elefantenkuh war in den Chyulu-Bergen gesichtet worden. Ihr rechtes Hinterbein schien gebrochen zu sein, offenbar als Folge eines schweren Sturzes in dem felsigen Gebiet, und sie konnte nicht mehr laufen. Sie schleppte sich mehr oder weniger sitzend voran und hatte dabei größte Schwierigkeiten. Noch dazu hatte sie zwei Kälber dabei, eines davon ein kleines, noch milchabhängiges Baby, das andere etwa sieben Jahre alt.

Als die mobile Tierarzteinheit von SWT und Kenya Wildlife Service (KWS) aus Amboseli vor Ort ankam, war zu sehen, in welcher prekären Situation die Elefanten steckten. Die Kuh und ihre beiden Kälber befanden sich in einer felsigen Gegend aus Vulkangestein, in der es nirgends Wasser gab. Kurz zuvor war noch eine Herde bei ihnen gewesen, die aber wohl inzwischen auf der Suche nach Wasser weiter gezogen war. Der lange Weg ins Tag war aber zuviel für die verletzte Kuh, und so steckte sie mit ihren Kälbern fest. Zwei erwachsene Bullen waren noch in der Nähe und hatten es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, auf die kleine Familie aufzupassen; häufig übernehmen Elefantenbullen in solchen Situationen die Rolle des Beschützers.

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