Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.01.2021

Mittwoch, 27. Januar 2021
Roho futtert gern in der Nähe der älteren Mädchen und stibitzt häufig Grün aus ihrem Mund, wogegen sie aber gar nichts einzuwenden haben. Maisha hat meistens noch nicht einmal etwas dagegen, dass er die Milch aufschlürft, die sie bei der Fütterung verschüttet. Die jüngeren Waisen sind allerdings nicht so begeistert davon, und Olorien konkurriert manchmal sogar mit ihm! Bei der Milchfütterung standen Roho und Olorien heute noch ein wenig herum, als Maisha ankam und ihre erste Flasche zu trinken begann. Die beiden kamen dazu, und bevor Roho seinen Rüssel heben konnte, hatte ihn Olorien schon zur Seite geschubst! Roho protestierte lautstark, und Maisha kollerte einmal kräftig, um die beiden Streithähne zu warnen. Das genügte – Olorien stahl sich davon, und Roho rappelte sich wieder auf und suchte nach neuer Milch, die er stehlen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.01.2021

Dienstag, 26. Januar 2021
Weil Naboishu ein sehr schüchterner Junge ist, weiß er manchmal nicht so recht, wie man sich den anderen Waisen gegenüber verhalten sollte, und da er dann ab und zu etwas ruppig mit den jüngeren umgeht, bekommt er immer einmal wieder Ärger mit den älteren Mädchen. Heute Morgen schubste er Ziwadi, die sich niemals mit irgendwem anlegt und daher entsprechend erschrocken war, als er es auf sie abgesehen hatte. Sofort kam Maisha angeflitzt, um ihn zu maßregeln! Naboishu versuchte noch, sich zu verdrücken, aber auch Maktao hatte das ganze mitbekommen und kam herbei geeilt. So fand sich Naboishu zwischen Maktao und Maisha wieder, die ihm eine Lektion erteilten und ihn weg scheuchten. Am Nachmittag war er dann ganz brav und spielte schön mit Mukkoka. Dieser ist ein guter Freund von ihm, und die beiden rangeln gern einmal eine ganze Weile miteinander.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 25.01.2021

Montag, 25. Januar 2021
Als die Waisen am Nachmittag im Wald grasten, wurden sie vom Lärm einer Gruppe Paviane gestört. Naleku war die erste, die es nicht mehr aushielt, und sie rannte den Affen entgegen und trompetete, kollerte und wedelte dabei mit den Ohren, um sie zu verscheuchen. Sie bekam bald Verstärkung von Maisha, Kiasa, Roho, Olorien, Maktao, Kiombo, Naboishu, Larro, Mukkoka und Nabulu, und alle zusammen schlugen sie die nervigen Paviane in die Flucht. Kinyei, Ziwadi, Bondeni, Kindani und der Neuling Shaka bekamen gar nicht viel davon mit und grasten einfach weiter.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 24.01.2021

Sonntag, 24. Januar 2021
Roho ist der größte Fan des Schlammbads – wenn das Wetter passt, kann er es kaum erwarten, hinein zu springen und sich darin herum zu wälzen. So war es auch heute Nachmittag, als Roho nach der Milchfütterung gleich hinüber zum Schlammloch ging und anfing, sich mit Matsch zu bewerfen. Bondeni, Naboishu, Kinyei und Ziwadi, die mit ihm zur Fütterung gekommen waren, soffen unterdessen Wasser aus den Tonnen. Als die älteren Mädchen zu ihren Milchflaschen kamen, war Roho immer noch vollauf mit seinem Bad beschäftigt. Maisha ging einmal um das ganze Schlammloch herum, um nach allen zu sehen, und schloss sich dann Roho im Matsch an. Das veranlasste auch einige der anderen mitzumachen. Nabulu planschte ebenfalls ausgelassen im Schlamm und spritzte ihn in alle Richtungen davon, sodass sich niemand so recht an sie heran traute. Maisha musste ihren Liebling Roho vor ihr abschirmen, aber irgendwann wurde ihr es zu bunt, und sie scheuchte Nabulu aus dem Wasser. Auch die anderen gingen mit hinaus und fingen an, sich auf den Erdhaufen herum zu rollen. Roho legte sich daraufhin mitten im Schlammloch hin und hielt ein Nickerchen! Er bekam nicht einmal mit, dass Maisha schließlich trompetete und damit das Zeichen zum Aufbruch gab. Sie musste erst noch einmal in den Matsch stapfen und ihn wecken, bevor er wieder mit zurück in den Wald kam, wo bis zum Abend schön gegrast wurde.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.01.2021

Samstag, 23. Januar 2021
Naleku ist draußen im Wald gern die Anführerin einer kleinen Gruppe; manchmal stromert sie auch nur mit Mukkoka herum, aber heute ging sie ganz allein auf Entdeckungstour. Sie hatte gerade einen üppigen Busch ins Visier genommen, hatte aber nicht gemerkt, dass darunter eine große Schildkröte saß. Als sie anfing, von dem Busch zu fressen, fing die Schildkröte leise an zu zischen. Das versetzte Naleku so einen Schrecken, dass sie laut trompetete und zur Herde zurück rannte! Maisha eilte herbei, umrüsselte sie und beruhigte sie mit tiefem Kollern wieder. Die Keeper schauten nach, was sie so verschreckt hatte, waren aber beruhigt, dass es nur eine harmlose Schildkröte war.