Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.01.2021

Freitag, 15. Januar 2021
Roho und Naleku beginnen, nachdem sie abends ihre Milchflasche geleert haben, meist einen nachbarschaftlichen Kampf um das Grünfutter in ihren Ställen. Normalerweise fängt Roho damit an, indem er versucht, durch die Trennwand an Nalekus Zweige heranzukommen und sie zu stehlen. Wenn sie ihn dabei erwischt, wird sie ärgerlich und zieht ihr wohlverdientes Futter zurück. So entwickelt sich ein Tauziehen zwischen den beiden, und nicht selten wird dabei ordentlich die Trennwand malträtiert! Nach einer Weile geben sie sich aber dann mit ihrem jeweiligen Anteil zufrieden und futtern in Ruhe.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.01.2021

Freitag, 15. Januar 2021
Am frühen Nachmittag grasten die Waisen im Wald, als sie plötzlich von irgendetwas erschreckt wurden. Die Keeper konnten nicht sehen, was es gewesen war, aber die ganze Herde rannte wie von der Tarantel gestochen im Wald herum. Kiasa war so erschrocken, dass sie sich gar nicht weiter um die kleinen kümmerte, sondern nach allem mit den Hinterbeinen austrat, was ihr zu nahe kam. Zum Glück erwischte sie keines der Babys dabei. Die Keeper gingen schnell dazwischen und schimpften mit ihr, sodass sie sich in die Büsche verdrückte. Nach einer Weile hatten sich dann alle wieder beruhigt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.01.2021

Donnerstag, 14. Januar 2021
Obwohl Naleku das jüngste Waisenkind der Elefantenherde ist, führt sie gern die Gruppe an, wenn es hinaus in den Wald geht. Die älteren Mädchen geben ihr gern diese Gelegenheit, denn so kann sie wichtige Dinge lernen, die sie als Leitkuh einmal wissen muss. Sie brachte die Waisen hinaus in den Busch, nur Olorien, Kindani, Kinyei, Bondeni und Ziwadi, die nicht gern so weit laufen, blieben in der Nähe der Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.01.2021

Donnerstag, 14. Januar 2021
Während die Waisen am Morgen herauskamen und sich gegenseitig mit Umrüsselungen und kleinen Ringkämpfen begrüßten, ging Maisha zum Gehege von Nashorn Maxwell, der an seinem Tor stand. Sie tätschelte ihn mit dem Rüssel auf dem Rücken, was er offenbar sehr mochte, denn er drückte sich weiter an sein Tor. Dann stieß Maisha plötzlich an das metallene Tor, worüber er gar nicht erfreut war! Er begann seinerseits, an die hölzernen Pfähle seiner Gehegewand zu stoßen, was wiederum Maisha zu ärgern schien – sie ging auf die Knie und stieß von der anderen Seite. In solchen Fällen verteidigen Nashörner normalerweise ihr Revier, und auch der blinde Maxwell machte da keine Ausnahme – er stampfte mit den Hinterbeinen auf und versprühte etwas Urin in alle Richtungen! Maisha konnte nicht rechtzeitig in Deckung gehen, und bekam ein wenig davon ab, was sie schließlich veranlasste, verärgert wegzurennen. Maxwell war zufrieden und widmete sich seinen Luzernenheupellets.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.01.2021

Mittwoch, 13. Januar 2021
Kiasa hat sich wieder etwas neues ausgedacht: Wenn sie abends zurück in ihrem Gehege ist und ihre Milch getrunken hat, flitzt sie an dem Keeper, der die Flasche weg bringt, vorbei und stellt sich neben das Tor ihrer Nachbarin Nabulu. Dann kollert sie ihr zu und plaudert mit ihr, statt wieder in ihr Gehege zurück zu gehen. Anfangs versuchten die Keeper, sie davon zu überzeugen, wieder zurück zu gehen, damit sie das Tor schließen konnten; nach einer Weile haben sie aber gemerkt, dass sie einfach nur so zu tun brauchen, als wenn sie sich gar nicht darum kümmern – Kiasa folgt ihnen dann schon von selbst und geht brav wieder mit zu ihrem Nachtlager. Dieses kleine Spielchen am Abend scheint ihr viel Spaß zu bereiten, und sie probiert es jetzt häufig aus!