Dienstag, 5. Januar 2021
Kiasa hat die neue Angewohnheit, ab und zu nach den jüngeren Waisen zu suchen, wenn diese nicht mit der Herde mitgekommen sind, und dabei alle anderen in Panik zu versetzen! Die kleinen Babys bleiben manchmal einfach irgendwo zurück, wo es ihnen gefällt, und fangen an, dort zu grasen; einige Keeper bleiben bei ihnen, und der Rest der Herde geht weiter in den Wald hinein. Wenn Kiasa das mitbekommt, macht sie sich offenbar Sorgen um die jüngsten, und fängt an, nach ihnen zu suchen. Sie tut das aber nicht in aller Ruhe, sondern rennt wie von der Tarantel gestochen nach hinten, wo sie sie zuletzt gesehen hat! Das jagt allen anderen einen Schrecken ein, und meistens rennen sie ihr dann alle hinterher. Heute Nachmittag war es genauso, und Kiasa beruhigte sich erst wieder, als sie die Babys schließlich gefunden hatte. Dabei hatte sie die ganze Herde im Schlepptau, und so grasten schließlich alle gemeinsam weiter.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 04.01.2021
Montag, 4. Januar 2021
Heute zeigte sich wieder einmal, wie mitfühlend und hilfsbereit Elefanten untereinander sein können. Als sich die Waisen im Schlammloch wälzten, hatte Nabulu einige Mühe herauszukommen; sie rutschte immer wieder aus und rutschte wieder in den dicken Matsch. Maisha, die schon wieder draußen, sah, wie sich Nabulu abmühte und eilte ihr zu Hilfe. Sie stapfte wieder in den Schlamm hinein und stellte die Vorderbeine so ab, dass sich Nabulu mit Kopf und Körper dagegen abstützen konnte. Sie hatte sie genug Hebelwirkung, dass sie schließlich mit den Beinen auf festeren Grund kam, und nach ein paar Sekunden hatte sie es heraus geschafft! Draußen musste sie sich erst einmal ein paar Minuten ausruhen, und Maisha blieb neben ihr stehen, kollerte und vergewisserte sich immer wieder, dass es ihr gut ging. Schließlich hatte Nabulu wieder Kraft geschöpft, kollerte Maisha dankbar zu, und die beiden schlossen sich dem Rest der Herde an. Die Keeper freuten sich, wie gut Maisha ihre Aufgaben als Leitkuh gelernt hat und fühlten sich ganz wie stolze Eltern!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2021
Sonntag, 3. Januar 2021
Larro ist schon ein wunderbares kleines Kindermädchen, aber genau wie Kiasa kann sie auch sehr nervig sein, wenn es um die Milch geht. Wenn sie ihre Flasche geleert hat, sucht sie an der Schubkarre nach weiteren Flaschen oder versucht, noch etwas von den anderen zu stibitzen. Heute Nachmittag hatte sie ihre Milch getrunken und flitzte dann zu Naboishu hinüber, der noch nicht fertig war. Naboishu ist es schon gewohnt, dass er sich gegen Kiasa verteidigen muss, und so begann er gleich laut bellend zu protestieren. Die Keeper griffen schnell ein und schickten Larro fort, damit Naboishu in Ruhe fertig trinken konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.01.2021
Sonntag, 3. Januar 2021
Roho ist immer noch ganz schön frech anderen Waisen gegenüber, und er lässt keine Gelegenheit aus, Naleku, Kinyei, Olorien und Kindani zu ärgern. Als die Waisen heute auf die 9-Uhr-Fütterung warteten, stand er zwischen Maisha und Kiasa, als die kleinen Mädchen dazukamen. Er kam heraus gerannt und schubste sie herum, bevor er sich wieder zwischen Maisha und Kiasa versteckte. Kinyei wurde es irgendwann zu albern, und sie jagte ihm hinterher. Roho wähnte sich bei Maisha und Kiasa in Sicherheit, aber Maisha hatte schon mitbekommen, dass er frech gewesen war; sie stellte sich zwischen Roho und Kinyei und kollerte die beiden warnend an. Danach hielt sich Roho brav zurück, und Kinyei ging wieder zu den anderen Mädchen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2021
Samstag, 2. Januar 2021
Naleku und Mukkoka sind weiterhin enge Freunde; sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen auch häufig zusammen zu ihren Milchflaschen. Als es heute nach der Mittagsfütterung zurück in den Wald ging, verlor Naleku offenbar Mukkoka aus den Augen. Sie begann, so laut zu trompeten und zu kollern, dass die anderen sie hörten, und Larro kam als erste angerannt, gefolgt von Kiasa. Die Keeper wurden auch aufmerksam, aber als sie nachschauten, hatten Larro und Kiasa schon die kleine Naleku beruhigt und gingen mit ihr zurück zu den anderen. Nach ein paar Minuten tauchte auch Mukkoka auf, der offenbar nicht weit entfernt Futter gesucht hatte. Danach konnten alle fröhlich weiter grasen.

