Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.11.2020

Freitag, 20. November 2020
Gegen 5 Uhr morgens fing es an, sehr heftig zu regnen, was den Waisen gar nicht gefiel. Maktao, Naboishu, Nabulu, Larro und Mukkoka verkrochen sich in den hintersten Ecken ihrer Gehege. Gegen 6 Uhr hatte der Regen immer noch nicht nachgelassen, und die Keeper beschlossen schließlich, die Tore zu öffnen und zu sehen, wer von den Waisen sich heraus trauen würde und wer nicht. Mukkoka, Maktao und Naboishu schienen es vorzuziehen, draußen im Regen zu warten anstatt in ihren Gehegen. Da die meisten anderen noch nicht herauskommen wollten, blieben sie in der Nähe der Stallungen und futterten von dem Grün, das dort wächst. Gegen 7 Uhr ließ der Regen dann endlich nach, und die anderen trauten sich auch heraus. Als dann später die Sonne herauskam, wälzten sich viele der Waisen in den Schlammpfützen im Wald und ließen sich erst zur 11-Uhr-Milch von ihren Spielen abbringen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.11.2020

Donnerstag, 19. November 2020
Maisha tut ihr bestes, um das Vertrauen des neuen Waisen Shaka zu gewinnen, der sich noch nicht so richtig eingelebt hat. Er macht immer noch lieber sein eigenes Ding statt sich mit den anderen zu beschäftigen. Heute stand er am Wasserloch und bespritzte sich ein wenig mit Wasser, und Maisha nutzte die Gelegenheit, um ihm ein wenig dabei zu helfen. Das schien ihm auch ganz gut zu gefallen. Dann kamen allerdings einige andere dazu und fingen an, im Wasser herum zu planschen, woraufhin er sich lieber zurückzog. Er ist noch ziemlich schwächlich, und traut sich nicht, bei so wilden Spielen mitzumachen. Am Nachmittag führte Maisha dann die Waisenherde auf neuen Wegen durch den Wald, und sie mussten durch dichtes Unterholz durch. Für die jüngeren Waisen war es etwas zu abenteuerlich, und so blieben sie bei ihren Keepern zurück. Kaum hatte Maihsa bemerkt, dass die Babys nicht dabei war, hielt sie an und machte kehrt. Sie eilte zurück zu ihnen, und war erst zufrieden, als sie sah, dass sie alle zufrieden bei den Keepern grasten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.11.2020

Mittwoch, 18. November 2020
Olorien ist schon ein selbstbewusstes kleines Mädchen geworden und lässt es sich nicht so einfach gefallen, wenn sie von den anderen geärgert wird. Beim Schlammbad soffen Olorien und Naleku gerade aus einer der Tonnen, als plötzlich Kindani angerannt kam und die beiden weg scheuchte. Naleku machte sich nichts daraus und ging einfach woanders hin, aber Olorien wollte nicht so einfach klein beigeben und stellte sich Kindani entgegen. Allerdings ist sie noch deutlich kleiner als Kindani, und so konnte sie nicht viel ausrichten und musste sich am Ende doch eine andere Tonne suchen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.11.2020

Mittwoch, 18. November 2020
Bondeni ist ein ausgesprochen lebhafter kleiner Elefant, und wenn man sieht, wie er fröhlich herumtobt, würde man nie ahnen, dass er so einen schwierigen Start ins Leben hatte! Nach der Milchfütterung rennt er meistens wild herum und stellt alles auf den Kopf, was er finden kann. Heute legte er sich mit einer der Plastiktonnen an, die mit Wasser gefüllt sind und aus denen die Waisen am Schlammloch saufen können! Er schob mit aller Kraft daran, aber da sie voller Wasser war, kam er nicht weit. Dann fand er eine, die fast leer war, und diese stieß er voller Begeisterung an und trat dagegen, sodass sie in der Gegend umherrollte. Er jagte die ganze Zeit beim Schlammbad hinter seiner Tonne her und verbreitete dabei jede Menge Unruhe!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.11.2020

Dienstag, 17. November 2020
Vor ein paar Tagen kam ein neuer Waisenelefant aus dem Tsavo-Nationalpark ins Waisenhaus, der Shaka genannt wurde. Er ist sehr dünn und hat mächtig mit Würmern im Darm zu kämpfen, sodass er noch ziemlich schwach ist. Er hat sich aber immerhin schon einmal soweit erholt, dass er die anderen kennenlernen konnte. Im Wald wurde er stürmisch begrüßt, und die älteren Mädchen wollten ihn bemuttern. Er ist allerdings noch sehr zurückhaltend, sodass er sich lieber zurückzog. Maisha und ein paar andere folgten ihm, und Roho – wie oft bei Neuankömmlingen – wurde schnell eifersüchtig und versuchte, Maisha von Shaka fern zu halten. Sie kennt das aber schon und schimpfte kollernd mit Roho, um sich weiter um den kleinen Neuling zu kümmern. Später grasten Ziwadi und Shaka dann abseits der anderen, die sich ein ausgiebiges Staubbad genehmigten.