Sonntag, 27. Dezember 2020
Mundusi und Jotto verwickelten sich am Morgen in ein Kräftemessen, kaum dass sie aus dem Gehege gekommen waren. Nach einer Weile hatte aber Jotto offenbar keine Lust mehr, und Mundusi musste sich einen anderen Spielkameraden suchen. Er rangelte mit Tusuja weiter, aber die beiden wurden von Olsekki unterbrochen. Olsekki selbst wollte mit Oltaiyoni spielen, aber diese ist nicht für solche Albernheiten zu haben und schob ihn aus dem Weg. Beim Mittagsschlammbad gab Mapia den Weg vor, und die Waisen wälzten sich ausgiebig im Schlammloch. Kamok, Galla, Mundusi, Kauro, Tusuja und Barsilinga hatten sich schon vorher davon geschlichen und die Milchfütterung ausgelassen. Sie schlossen sich eine Stunde später wieder den anderen an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.12.2020
Freitag, 25. Dezember 2020
Karisa und Pare verwickelten sich am Morgen schon wieder in ein neues Kräftemessen, als sie aus dem Gehege kamen. Mteto und Esampu grasten an der Spitze der Waisenherde und plauderten dabei ausgiebig. Im Kone-Gebiet angekommen, forderte Tusuja Ukame zu einem kleinen Ringkampf heraus; er wurde allerdings bald von Olsekki unterbrochen, der selbst mit Ukame spielen wollte. Mapia und Kauro legten eine Pause ein und kratzten sich an den vielen Felsen, die es in der Gegend gibt. Barsilinga nahm ein morgendliches Bad im Kone-See, obwohl es ziemlich kühl war. Zur Mittagszeit war es nur wenig wärmer geworden, aber die Waisen ließen sich nicht vom Baden abhalten. Am Nachmittag kamen dann Malkia und Mapia noch einmal an einem schönen Matschloch vorbei und wälzten sich genüsslich darin herum. Danach schlossen sie sich wieder ihren Freunden an, die sich unter einem Baum entspannten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.12.2020
Mittwoch, 23. Dezember 2020
Beim Mittagsschlammbad kam ein etwa zwölf Jahre alter wilder Bulle zu Besuch, der direkt zur Tränke ging, um Wasser zu saufen. Olsekki, der ihn zu kennen schien, ging hinüber und begrüßte ihn. Nachdem sie ein wenig geplaudert hatten, verabschiedete sich der wilde Bulle wieder, und Olsekki schloss sich seinen Freunden im Wasserloch an. Dort hatten Karisa und Pare offenbar eine Meinungsverschiedenheit und rangelten kräftig miteinander. Sie wollten auch nicht aufhören, als sie aus dem Wasser kamen, und selbst Namalok schaffte es nicht, sie von ihrer Rangelei abzubringen. Schließlich wurden die beiden doch müde und gingen auseinander – vielleicht um später noch einmal weiter zu rangeln. Mundusi nahm noch ein kurzes Staubbad, bevor es wieder hinaus zum Grasen ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.12.2020
Dienstag, 22. Dezember 2020
Beim Mittagsschlammbad kam ein Trupp schnatternder Paviane vorbei, der offenbar Olsekki und Tusuja nervte. Die beiden ließen alles stehen und liegen und rannten den lärmenden Affen hinterher, um sie zu verscheuchen. Diese traten eilig die Flucht an, als sie die beiden trompetenden Elefanten auf sie zu gerannt kommen sahen, und brachten ihren Nachwuchs in Sicherheit. Tusuja und Olsekki rannten den immer noch kreischenden Pavianen noch hundert Meter hinterher, um sicherzugehen, bevor sie zurückkamen und den anderen von ihrem Abenteuer erzählten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.12.2020
Montag, 21. Dezember 2020
Es war ein kühler Morgen, und der Ithumba-Berg war in Nebel gehüllt, als die Waisen herauskamen. Einige mussten sich erst einmal aufwärmen, bevor sie zu grasen begannen: Karisa, Olsekki, Enkikwe und Galla rollten sich auf dem Boden herum, um in Form zu kommen, und Mapia und Rapa verwickelten sich in ein Kräftemessen. Danach wurde dann den ganzen Vormittag konzentriert gegrast.

