Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.01.2019

Samstag, 19. Januar 2019
Die Trockenzeit macht sich so langsam breit – die Vegetation wird wieder braun, und es wird heißer. Karisa führte die Waisenherde am Morgen auf dem Weg zum Kone-Gebiet an, wo sie grasten. Sana Sana und Ndiwa suchten irgendwann Schutz im Schatten der Bäume, weil es immer heißer wurde. Mittags sprangen sie sofort ins kühle Wasser, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Mundusi schuffelte sich den Hintern am Ufer, während Barsilinga Garzi zum Kräftemessen herausforderte. Das lockte auch Galla und Tusuja an, die ihren eigenen Ringkampf starteten, nachdem Galla aufgegeben hatte. Am Nachmittag graste Wanjala zusammen mit Namalok, und die beiden plauderten miteinander, bis Olsekki ihn abholen kam. Es blieb heiß, und so ruhten sich die Waisen unter den Bäumen aus, bis es wieder etwas kühler geworden war.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.01.2019

Dienstag, 15. Januar 2019
Es war ein klarer Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen geschlendert kamen und sich, angeführt von Oltaiyoni, im Kone-Gebiet zum Grasen breit machten. Sapalan tat sich mit Ndiwa, Sana Sana und Malkia zusammen. Nach einer Weile hatte er aber genug, weil Ndiwa versuchte, ihm das Gras aus dem Mund zu stehlen. Er warnte sie mit ausgestrecktem Rüssel und ging dann davon. Olsekki nahm ein Staubbad, während Mundusi mit der launischen Ukame zusammen graste. Beim Schlammloch schlossen sich den Waisen Kibo, Chemi Chemi, Naisula, Kitirua, Kandecha und Murka an, die sich alle ausgiebig im Matsch wälzten und sich hinterher ebenso genüsslich einstaubten. Am Abend tauchten Wendi, Wiva, Yatta, Yetu, Yoyo, Mulika, Mwende, Kinna, Kama, Makena, Bongo, Vuria, Ololoo, Lenana, Ithumbah und zwei Wilde Elefanten an den Stallungen auf. Sie löschten ihren Durst an der Tränke und machten sich dann gleich wieder auf den Weg.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.01.2019

Samstag, 12. Januar 2019
Die Waisen bekamen am Morgen Besuch von Mutara und ihrer Gruppe, die vor den Stallungen warteten. Nachdem Enkikwes Wunden gesäubert worden waren, schloss er sich den anderen an, und es ging hinaus in den Busch. Dort plauderten die Elefanten miteinander, während sie grasten. Dupotto hatte sich mit Enkikwe zusammengetan, während Bomani auf eigene Faust unterwegs war. Turkwel unterhielt sich mit Tusuja, und Mutara und Suguta schauten zu, wie ihre Freunde mit den Waisen zusammen grasten. Später brachte sie Dupotto, die sich ein Stück von der Waisenherde abgesetzt hatte, wieder zurück. Die Ex-Waisen begleiteten die Kleinen dann zur Milchfütterung am Schlammloch. Murka tollte ausgelassen im Wasser, rollte sich darin herum und stocherte mit den Stoßzähnen im Matsch. Mutaras Gruppe badete erst im großen Schlammloch und kam dann zum kleineren Wasserloch, wo es saubereres Wasser zum Saufen gab. Olsekki und Siangiki kamen auch dazu, und schließlich ging es wieder zurück zu den Weidegründen. Am Nachmittag suchten die Waisen den Schatten, und Karisa fand ein kleines Wasserloch, in dem er zu spielen begann. Danach genehmigte er sich noch eine Kratzeinheit an einem Baum, und gegen Abend ging es dann wieder zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.01.2019

Donnerstag, 10. Januar 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und keine Besucher ließen sich an den Stallungen blicken, als die Waisen herauskamen und sich zum Grasen gleich auf ins Grüne machten. Kamok futterte fleißig, ebenso wie Roi. Olsekki und Siangiki waren wie immer zusammen unterwegs – sie sind weiterhin unzertrennlich. Mittags gingen sie in ein neues Schlammloch, das kleiner ist und daher wärmeres Wasser enthält. Dort hatten sie jede Menge Spaß beim Baden, bevor es wieder hinaus zum Grasen ging. Malkia, Karisa und Esampu bildeten eine kleine Gruppe, und Malkia hatte sich einen Ast mitgenommen, mit dem sie spielte. Kithaka ging dann am Abend auf dem Weg nach Hause voran, und an den Stallungen wartete ihre abendliche Milch auf die Waisen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.01.2019

Donnerstag, 3. Januar 2019
Mundusi graste am Morgen mit Garzi und sah so aus, als hätte er eine Menge Fragen. Es ist noch immer schön grün nach der Regenzeit, und die Waisen sind gut genährt. Olsekki und Tusuja fühlten sich stark und begannen ein Kräftemessen. Es wurde allerdings vorzeitig von Kithaka beendet, der den beiden immer noch überlegen ist und sie auseinander schob. Nach einem ausgiebigen Bad genehmigten sich Karisa und Pare noch einen kleinen Ringkampf, während Roi, Kauro und Naseku sich einstaubten. Am Nachmittag kamen Yatta, Mulika, Yetu, Yoyo, Mwende, Wendi, Wiva, Galana, Gawa, Makena, Ololoo, Vuria und ein wilder Elefant an den Stallungen vorbei und sahen aus, als hätten sie es sehr eilig; im Nu waren sie wieder im Busch verschwunden.