Donnerstag, 19. November 2020
Die meisten Waisen waren heute draußen im Busch mit Schlammbädern beschäftigt. Malima und Oltaiyoni rollten sich fröhlich auf dem Boden herum, Tusuja spritzte sich das matschige Wasser auf den Kopf, und Kamok stocherte fleißig mit den Stoßzähnen im Boden herum, um ein neues Matschloch anzulegen, in dem sie spielen konnte. Auch Naseku und Ambo rollten sich ausgiebig herum. Enkikwe, Maramoja, Siangiki, Esampu, Ukame und Wanjala standen an einer kleinen Pfütze Schlange, um daraus Wasser zu saufen. Auch beim Mittagsschlammbad wurde noch gebadet, wobei Kuishi im Wasser auf Malima kletterte. Am Nachmittag ging es dann zum Kalovoto-Fluss, der nun wieder Wasser führt, nachdem die Regenzeit begonnen hat.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.11.2020
Dienstag, 17. November 2020
In der Nacht hatte es zum ersten Mal in dieser Regenzeit ordentlich geregnet, und die Waisen freuten sich entsprechend. Barsilinga und Kuishi ließen sich die frischen grünen Sprösslinge schmecken, und Maramoja, Oltaiyoni, Mapia und Mteto streckten sich, um an die ganz neuen Blätter in den Bäumen zu kommen, die besonders lecker sind. Auch das Wasserloch hatte sich über Nacht fast bis zum Rand gefüllt, und die Waisen badeten fröhlich darin. Nur Roi und Jotto wälzten sich in einem kleinen Matschloch daneben.
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021
Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.10.2020
Donnerstag, 15. Oktober 2020
Nach der morgendlichen Milchfütterung kam Ambo als erster aus dem Gehege und kratzte sich erst einmal an der Mauer vor der Auswilderungsstation. Als alle draußen waren, kollerte er, offenbar um den anderen mitzuteilen, dass es hinaus in den Busch gehen sollte. Oltaiyoni stand nicht weit davon entfernt und fragte ihn, was los war, und zusammen gingen die beiden zur Tränke, bevor sie zu den Weidegründen aufbrachen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.10.2020
Dienstag, 6. Oktober 2020
Ambo, der sich meistens nichts aus dem Luzernenheu macht, war am Morgen der erste, der in den Busch aufbrach, und die anderen folgten ihm nach und nach. Tusuja forderte Wanjala zum Ringkampf heraus, und Rapa versuchte, bei allen seinen Freunden auf den Rücken zu klettern. Er begann bei Mteto und machte dann bei Mapia weiter. Als er keine Lust mehr hatte, versuchte er, Kuishi zu einem Kräftemessen zu überreden, aber diese hatte keine Lust und ging ihm aus dem Weg. Namalok rollte sich vergnügt auf dem Boden herum, wurde aber von Oltaiyoni unterbrochen, die vorbei kam und an ihm herumschob, sodass er aufstehen musste.

