Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.12.2017

Donnerstag, 7. Dezember 2017
Am Morgen gab Ukame den Weg zu den Weidegründen vor, wo Sirimon und Enkikwe ihr Tagewerk mit einem Ringkampf begannen. Tusuja schloss sich mit Olsekki zusammen, während Kamok sich die Ohren an einem Baum kratzte. Als die Waisen an etwas Wasser vorbeikamen, nahmen Galla, Sirimon, Naseku, Dupotto, Tusuja, Enkikwe und Oltaiyoni ein Mini-Schlammbad, während sie auf die Neuankömmlinge aus Nairobi warteten. Als Sapalan, Namalok und Kauro dann ankamen, waren Roi, Galla und Dupotto die ersten, die sie begrüßten. Roi schüttelte Rüssel mit Namalok, schubste ihn dann aber, um ihm zu zeigen, wer hier der Boss ist. Dann nahm sie sich Sapalan vor, in der Annahme, dass sie mit ihm genauso umspringen könnte; sie hatte aber nicht damit gerechnet, dass Sapalan sich verteidigte! Schließlich beschloss er aber, sich nicht gleich mit seiner neuen Familie anzulegen, und ging friedlich davon. Oltaiyoni folgte ihm und legte ihm versöhnlich den Rüssel auf den Rücken. Draußen im Busch kletterte Sirimon erst einmal auf Namalok und Sapalan herum. Kauro blieb immer bei seinen Keepern – eine Angewohnheit, die er auch schon hatte, bevor er nach Nairobi zurückkehrte. Karisa, der sich nie von irgendetwas aus der Ruhe bringen lässt, staubte sich ein, während der Rest der Herde sich mit den Neulingen bekannt machte. Später forderte Boromoko Galla zum Kräftemessen heraus, und dann noch Tusuja, bevor am Abend alle in ihre Gehege zurückkehrten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.11.2017

Mittwoch, 15. November 2017
Am Morgen konnten die Waisen ihr Luzernenheu ganz ohne Störung durch die Ex-Waisen genießen. Galla und Olsekki rangelten, und Kamok kratzte sich das Hinterteil. Im Busch wurde fleißig gegrast, und Barsilinga kratzte dabei seine Hinterbeine. Dupotto und Oltaiyoni waren ebenfalls auf der Suche nach frischen Blättern, die nach dem Nieselregen herausgekommen waren. Als es zur Milch am Schlammloch ging, hingen Barsilinga, Laragai, Kithaka und Garzi, die langsam unabhängiger werden, hinterher. Auch Karisa schloss sich ihnen an; er hat schon einmal das Leben in der Wildnis kennengelernt und meint, er braucht nicht unbedingt Milch! Da es bewölkt und nicht besonders heiß war, tranken die Waisen nur ihre Milch, soffen etwas Wasser und gingen dann zurück zum Grasen. Lemoyian startete einen Ringkampf mit Sokotei, und Kithaka streckte sich, um an die frischen Blätter heranzukommen. Lemoyian und Galla verkrochen sich dann in den Schatten, als es ihnen zu heiß wurde, bevor Galla mit Barsilinga weiter graste. Mutaras Gruppe schloss sich ihnen auf dem Heimweg an, und Ex-Waise Turkwel sagte Siangiki Hallo. Mutara und ihre Kollegen blieben eine Weile an den Stallungen, bevor sie wieder zurück in den Busch gingen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2017

Sonntag, 29. Oktober 2017
Oltaiyoni ist die Geduldigste bei der Milchfütterung. Heute stand sie an der Seite und wartete, bis ihre Freunde ihre Milch ausgetrunken hatten, bevor sie selbst herantrat. Im Gegensatz zu den anderen, die es nicht erwarten können, wenn es Milch gibt, bleibt Oltaiyoni immer brav stehen und wartet, bis ein Keeper sie heran ruft und ihr die Flasche gibt.